vida Hebenstreit zu ÖIAG/OMV/Schelling: Nicht ärgern, sondern handeln!

Es geht um 30.000 Arbeitsplätze: Rasch die letzten Leitbetriebe von Bord der ÖIAG-Titanic retten

Wien (OTS/ÖGB) - "Finanzminister Schelling muss in punkto ÖIAG rasch handeln. Ärgern alleine bringt nichts", so ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit, Vorsitzender der Sektion Verkehr in der Gewerkschaft vida, zum Interview des Finanzministers gestern, Freitag, in der ORF ZiB 2. "Jetzt ist Macher-Image gefragt, bevor es für die noch in der ÖIAG verbliebenen Unternehmen mit ihren gut 30.000 Beschäftigten endgültig zu spät ist. Ein weiteres Debakel wie das aktuelle der OMV muss verhindert werden. Auch Schelling ist jetzt offenbar nicht mehr bereit, über die Unfähigkeit der Staatsholding-Manager hinwegzusehen. Die jüngsten Ereignisse sprechen auch für sich selbst: Diese ÖIAG ist nicht mehr neu auszurichten und gehört aufgelöst", appelliert Hebenstreit. ++++

Und das müsse so schnell wie möglich erfolgen, so Hebenstreit weiter. Sonst könnte es passieren, dass die Bunderegierung die OMV schon bald in die traurige Ahnengalerie ehemaliger österreichischer Leibetrieb zu Austria Tabak, AUA und Telekom an die Wand heften müsse. "Was muss noch alles passieren, bis man zur Einsicht gelangt, dass diese ÖIAG kurz vor ihrem Ende steht. Gefahr ist in Verzug. Die Unternehmen, Arbeitsplätze und Beschäftigten müssen vor dem endgültigen Untergang dieser Titanic rasch gerettet werden. Es kann deshalb nicht diskutiert werden, welche Unternehmen man noch an Bord dieses sinkenden Schiffes hieven soll", so der vida-Gewerkschafter.

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