FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Ein-Prozent-Ministerin Oberhauser versagt auf ganzer Linie

Weder bei Ebola noch bei der Gesundheitsreform ist ein Erfolg absehbar

Wien (OTS) - "Wenn erst Ende 2016 lediglich ein Prozent der Österreicher von den Auswirkungen der Gesundheitsreform profitieren werden, dann kann man die Gesundheitsministerin wohl schon jetzt als gescheitert betrachten", sagte die freiheitliche Gesundheitssprecherin und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein in Reaktion auf die Aussagen von Sabine Oberhauser in der Ö1-Radioreihe "Im Journal zu Gast".

Die SPÖ-Gesundheitsreform sei weit hinter Plan und habe auch völlig falsche Ansätze, betonte Belakowitsch-Jenewein. So sei etwa die Idee arztfreie Callcenter als Erstanlaufstelle für Patienten einzurichten "aberwitzig". Es sei zwar wichtig und richtig, Patienten aus den teuren Spitalsambulanzen hin zum billigeren niedergelassenen Arzt umzuleiten, allerdings gehe das nur, wenn dort auch die geeigneten Rahmenbedingungen geschaffen würden, sagte Belakowitsch-Jenewein. Man müsse endlich ein Gruppenpraxengesetz machen, das alltagstauglich sei und Ärzten ermögliche, andere Ärzte anzustellen, zeigte Belakowitsch-Jenewein die Schwächen der derzeitigen Regelungen auf.

Auch bei der Bedrohung durch Ebola biete Oberhauser die falschen Lösungen an, kritisierte Belakowitsch-Jenewein die Verharmlosungs-und Beschwichtigungsversuche der Gesundheitsministerin. Die Idee, dass sich Flugpassagiere freiwillig melden sollten, wenn sie Symptome verspüren, sei genauso naiv wie zu glauben, dass Grippe oder Masern gefährlicher seien als Ebola. Diesbezüglich verwundere es wenig, wenn Oberhauser versuche die Verantwortung an jene Flughäfen abzuschieben, die Direktflüge aus den betroffenen Ländern abzuwickeln hätten, so Belakowitsch-Jenewein. Diese Vogel Strauß-Politik sei keine ausreichende Schutzmaßnahme vor Ansteckungen, betonte Belakowitsch-Jenewein, die eine Ebola-Schulung für Ärzte forderte, da oft die Symptome nicht richtig erkannt würden.

Doch weder Gesundheitsreform, noch Ebola seien der Gewerkschaftsministerin offenbar so wichtig wie die Frauenquote in der SPÖ, sagte Belakowitsch-Jenewein, die Oberhauser empfahl, beim kommenden SPÖ-Parteitag Faymann durch eine Frau zu ersetzen.

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