Stronach/Franz: Keine Reform ohne Reform der föderalen Gesundheitsstrukturen

Politiker sind das Managementteam eines Landes, keine Zuschauer wenn ein System nicht mehr funktioniert!

Wien (OTS) - "Wir benötigen ein österreichweites Spitalskonzept ohne Ländergrenzen und im Gegenzug dazu viele Ärzte im niedergelassenen Bereich als Erstanlaufstelle für die Primärversorgung", erklärt Team Stronach Gesundheitssprecher Marcus Franz zu den Aussagen von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser im Ö1-"Journal zu Gast".

"Ich kann Kollegin Oberhauser verstehen wenn sie sie freut, dass eine bessere Primärversorgung geplant wird, mit der es sich derzeit noch im Budgetrahmen "gerade irgendwie ausgeht". Sie löst damit jedoch das Problem nicht. Die gewachsene Uralt-Struktur des österreichischen Gesundheitssystems insgesamt wird nach wie vor nur mit enormen Zuflüssen an Steuergeldern insbesondere im Spitalsbereich am Leben erhalten", so Franz.

"Wenn es darum geht, die Sozialversicherungsbeiträge und zusätzlichen Steuermittel der Österreicher optimal einzusetzen, so ist eine Gesamtreform erforderlich, die nur beim Kopf, und das bedeutet bei den einzelnen Trägern der Sozialversicherung beginnen kann. Hier ist anzusetzen, wenn eine flächendeckende Umsetzung der Primärversorgung als Basis für die Gesundheitsversorgung auch tatsächlich gelebt werden soll. Insbesondere dann, wenn Kollegin Oberhauser auch noch eine Steuerreform mitfinanzieren möchte", so Franz abschließend.

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