Frauenberger: "Mädchenförderung bringt's!"

Frauenstadträtin zieht anlässlich des internationalen Mädchentages Bilanz über Wiener Angebot zu Mädchenförderung

Wien (OTS) - Der heutige 11. Oktober ist der internationale Mädchentag, aus diesem Anlass betont Frauenstadträtin Sandra Frauenberger: "Echte Gleichstellung beginnt bei den Jüngsten. Daher ist uns das Angebot im Beratungs- und Förderungsprogramm für Mädchen besonders wichtig. Mädchen haben das Recht, ihr gesamtes Handlungspotential zu leben, das Recht auf Sicherheit, auf Bildung sowie gleichberechtigte Zukunftschancen und Teilhabe an öffentlichen Räumen. Mädchen können alles!"

Förderung wirkt

Die Stadt Wien bietet jungen Mädchen ein breites Spektrum an Förderungsmaßnahmen an. Dass diese wirken, beweisen die Zahlen. Haben sich vor zehn Jahren noch 59 Prozent der Mädchen in Wien für traditionell weibliche Lehrberufe entscheiden, waren das 2013 "nur" noch 47,4 Prozent. Die Angebote der Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57) umfassen neben dem Töchtertag, die Jobs4Girls Internet-Plattform, die Mädchen in der Berufswahl durch Informationen unterstützt. Ein weiteres Projekt ist "Roberta/Robina", das Mädchen die Freude am Programmieren und an technischen Berufen vermittelt. In eine ähnliche Kerbe schlägt das Projekt "Mehr Technikstudentinnen", das mädchengerechten naturwissenschaftlichen Unterricht zum Ziel hat. Auch der Verein Sprungbrett, der von der Frauenabteilung gefördert wird, dient als wichtige Anlaufstelle für eine untypische Berufswahl von Mädchen. Außerdem bietet die MA 57 interessierten Gruppen kostenfreie Workshops für Mädchen und junge Frauen an, um über die Angebote der Stadt zu informieren. Alle Broschüren und Informationen finden sich als Download oder zur kostenlosen Bestellung unter:
www.frauen.wien.at.

Mädchen in Wien - Zahlen und Fakten

Im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung (52% Frauen) gibt es bei der Gruppe der bis 19-Jährigen in Wien weniger Mädchen als Burschen.

Pflichtschulen, Polytechnika, Berufsschulen, technische mittlere und berufsbildende höhere Schulen werden stärker von Burschen besucht. Die AHS dagegen von mehr Mädchen, insbesondere die AHS Oberstufe, in der 56 Prozent der SchülerInnen weiblich sind. Auch bei den Studierenden überwiegen Frauen (mit 55%).

Bei der Lehrausbildung gibt es mehr Burschen als Mädchen (rund 40% eines Altersjahrganges beginnen eine Lehre); der Mädchenanteil bei BerufsschülerInnen liegt bei 40 Prozent. Die Wahl der Lehrberufe entspricht immer noch stark den Geschlechtsstereotypen. Die drei häufigsten von Mädchen gewählten Lehrberufe in Wien (2011) sind die "klassisch" weiblichen Lehrberufe Einzelhandelskauffrau, Bürokauffrau und Friseurin, die von 47 Prozent der Mädchen gewählt wurden. Vor 10 Jahren waren es aber noch 59 Prozent. 68,1 Prozent der Mädchen wählen aus nur 10 Lehrberufe aus, während es bei den Burschen nur 47,9 Prozent sind. (Schluss) bea

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Andreas Berger
Mediensprecher Stadträtin Sandra Frauenberger
Tel.: +43 1 4000 81295
a.berger@wien.gv.at
www.sandra-frauenberger.at

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