Oberhauser zum Weltmädchentag: Mädchen im Kampf gegen Gewalt unterstützen und stärken

Kampf gegen sexualisierte Gewalt ist international

Wien (OTS) - "Wir müssen Mädchen und junge Frauen im Kampf gegen Gewalt unterstützen und stärken", betont Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser anlässlich des dritten Weltmädchentags am Samstag, den 11. Oktober, der dieses Jahr das Schwerpunktthema Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen ins Zentrum stellt. "Ein zentrales Ziel unserer Kindergesundheitsstrategie ist die Stärkung der Lebenskompetenz von Kindern und Jugendlichen. Da Mädchen gegenüber den Burschen noch immer in vielen Lebensbereichen benachteiligt sind, möchte ich am Weltmädchentag besonders auf die Notwendigkeit der Stärkung und Unterstützung junger Frauen hinweisen", führt Oberhauser aus.****

Zur Stärkung der Lebenskompetenz zählen auch die Selbstbehauptung und die Standhaftigkeit. "Mädchen und Frauen sind stark. Aber gerade weil die Auffassung, Frauen seien das schwache Geschlecht, in unserer Gesellschaft noch immer verbreitet ist, gilt es, besonders Mädchen in ihrer Selbstbehauptungskompetenz zu stärken. Selbstbestimmte Mädchen werden zu selbstbestimmten Frauen, denen es leichter fällt, sich aus Gewaltbeziehungen zu befreien. Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Wenn es uns gelingt, das im Bewusstsein unserer Mädchen und Burschen fest zu verankern, sind wir im Kampf gegen Gewalt ein gutes Stück weitergekommen", so die Gesundheitsministerin. Hier komme der Bildung eine zentrale Rolle zu, die schon in der Kindergesundheitsstrategie des BMG als zentraler Einflussfaktor auf die Gesundheit definiert ist.

Der Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen gelte es aber nicht nur in Österreich den Kampf anzusagen, sondern auch international. "Ich möchte in diesem Zusammenhang etwa an die international noch immer verbreitete Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung oder die Zwangsverheiratung minderjähriger Mädchen hinweisen. Wir müssen unsere Anstrengungen im Kampf gegen sexualisierte Gewalt international koordinieren, um jedweder Einschränkung der Freiheits-und sexuellen Rechte von Mädchen und Frauen endgültig ein Ende zu setzen", schließt Oberhauser. (Schluss) rp

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