Metaller-KV: Zweite Verhandlungsrunde mit FMMI ohne Ergebnis

PRO-GE/GPA-djp: Entscheidende Verhandlungsrunde am 14. Oktober

Wien (OTS/PRO-GE/GPA-djp) - Die Lohn- und Gehaltsverhandlungen der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp mit dem Fachverband Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) für den einheitlichen Kollektivvertrag Metallindustrie wurden am 7. Oktober mit der zweiten Runde in der Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) fortgesetzt. Die Verhandlungsrunde wurde nach acht Stunden ohne Ergebnis unterbrochen.

Die nächste FMMI-Verhandlungsrunde findet am 14. Oktober statt. "Die nächste Runde wird entscheiden, welchen Weg diese KV-Runde nehmen wird. Wir fordern ein ordentliches Angebot der Arbeitgeber für Lohn-und Gehaltserhöhungen, sonst stehen die Zeichen auf Sturm und Gewerkschaften sowie BetriebsrätInnen sind gezwungen, Konferenzen und Betriebsversammlungen einzuberufen und über weitere Maßnahmen zu beraten", betonen die beiden Chefverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Proyer (GPA-djp).

Das Produktionsniveau in der Metallindustrie ist hoch. Ausschüttungen und Dividenden sind wieder gestiegen. Ebenso die Managergehälter. Da gab es keine Zurückhaltung, so die Gewerkschaften. "Nun sind die Beschäftigten an der Reihe. Wir lassen uns nicht bis zum 'Sankt-Nimmerleins-Tag' hinhalten", stellen Wimmer und Proyer klar.

Gerade angesichts der angespannten Beschäftigungssituation bleibt die gewerkschaftliche Forderung für eine Einführung der Freizeitoption weiterhin aufrecht. Ein mehrjähriger Abschluss hat hingegen für die Gewerkschaften keine Priorität. Als Voraussetzung für etwaige weitere Gespräche darüber, braucht es für die beiden Gewerkschaften ein seriöses Angebot für nachhaltige Lohn- und Gehaltserhöhungen.

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