ORF und Verlag Kremayr & Scheriau präsentierten ORF-Korrespondentenbuch "Die Stadt, in der ich lebe"

Wien (OTS) - Die Serie des ORF-Auslandsmagazins "Weltjournal", in der die Korrespondentinnen und Korrespondenten des ORF ihre Stadt präsentierten, war und ist beim Publikum sehr beliebt. Die bisher letzte Folge "Mein Budapest" von Ernst Gelegs war mit bis zu 409.000 Seherinnen und Sehern die reichweitenstärkste. Nun gibt es das Buch zur Reihe: In "Die Stadt, in der ich lebe" porträtieren die ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten ihre Stadt. Das 240 Seiten starke und um 24,90 Euro erhältliche Buch wurde gestern, am Montag, dem 6. Oktober 2014, im Rahmen der jährlichen Korrespondententagung im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses präsentiert.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Auslandsberichterstattung war und ist ein zentraler Bestandteil der ORF-Nachrichten in Fernsehen, Radio und Online - das zeigen nicht nur die heuer ihr 30-jähriges Bestehen feiernde TV-Auslandsredaktion, die Magazine wie 'Auslandsreport' bis zum aktuellen 'Weltjournal' und 'WELTjournal +' beisteuerte, sondern auch das Korrespondentennetz, das über die Jahre weg stetig gewachsen ist: Gemessen an der Größe des ORF ist das Korrespondentennetz mit 15 Außenstellen und 24 Journalistinnen und Journalisten eines der umfassendsten in Europa. Die jährlich 8.000 Beiträge aus den Außenstellen sind ein klares Bekenntnis zum öffentlich-rechtlichen Qualitätsjournalismus, den der ORF jeden Tag liefert."

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Das Leben muss man genauso verstehen lernen wie die Wirtschaft und Politik, um in Europa und über Europas Grenzen hinweg zusammenwachsen zu können. Ich freue mich, dass aus der erfolgreichen Fernsehreihe 'Weltjournal' jetzt auch ein Buch geworden ist. Danke an unser großartiges Korrespondentennetzwerk und allen Leserinnen und Lesern eine gute Reise im Lehnsessel um die Welt."

Korrespondentinnen und Korrespondenten im ORF-TV

Anlässlich der Neuerscheinung des Buches sind die ORF-Korrespondenten Hannelore Veit, Karim El-Gawhary, Christian Wehrschütz und Eva Twaroch am Donnerstag, dem 9. Oktober, um 23.05 Uhr in ORF 2 zu Gast bei Barbara Stöckl in einer Spezialausgabe von "Stöckl."
Davor, am Mittwoch, dem 8. Oktober, beschäftigt sich das "Weltjournal" um 22.30 Uhr in ORF 2 unter dem Titel "Fenster zur Welt - 30 Jahre ORF-Auslandsmagazin" ebenfalls mit Auslandsberichterstattung: Seit 30 Jahren holen die Auslandsmagazine des ORF die weite Welt in die Wohnzimmer der Österreicherinnen und Österreicher. Nahezu alle großen Namen im österreichischen Journalismus sind untrennbar mit der Berichterstattung im ORF verbunden. Alfred Payrleitner, Hans Benedict, Antonia Rados, Franz Kössler - um nur einige Namen zu nennen. Auch die Auslandskorrespondenten haben viel zum Image der Auslandsjournale beigetragen.1984 ging die erste Folge des "Auslandsreports" über den Sender, gefolgt von "Report International" und "Weltjournal". Die 500. Ausgabe des "Weltjournals" zeigt einen Rückblick auf die erfolgreichen 30 Jahre und lässt die wichtigsten Akteure noch einmal zu Wort kommen.
Im darauf folgenden "WELTjournal +: Tödliche News - Journalisten als Opfer" um 23.05 Uhr in ORF 2 erzählen Journalisten ihre ganz persönlichen Geschichten von Kidnapping, Einschüchterung oder schwerer Körperverletzung - aber auch davon, warum sie auch nach traumatischen Erlebnissen ihren Beruf weiter ausüben wollen.

"Weltjournal"-Reihe "Mein ..." wird im Herbst fortgesetzt

Nach "Mein Paris" mit Eva Twaroch, "Mein London" mit Bettina Prendergast, "Mein Berlin" mit Peter Fritz, "Mein Brüssel" mit Cornelia Primosch, "Mein Istanbul" mit Christian Schüller, "Mein Rom" mit Mathilde Schwabeneder, "Mein Madrid" mit Josef Manola, "Mein Washington" mit Hannelore Veit, "Mein Peking" mit Jörg Winter, "Mein Kairo" mit Karim El-Gawhary und "Mein Budapest" mit Ernst Gelegs stehen ab Herbst 2014 die nächsten Folgen auf dem "Weltjournal"-Programm: "Mein Tel Aviv" mit Ben Segenreich, "Mein Zürich" mit Raphaela Stefandl, "Mein Belgrad" mit Christian Wehrschütz und "Mein Moskau" mit Carola Schneider.

"Die Stadt, in der ich lebe" - persönlich, anekdotisch, pointiert und mit touristischen Geheimtipps versehen

In "Die Stadt, in der ich lebe" präsentieren ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten ihre Stadt persönlich, anekdotisch, pointiert und geben touristische Geheimtipps ab: Bettina Prendergast erzählt, wie man in London im Pub richtig eine Runde ausgibt und wie man dem britischen Bürokratiedschungel ein Schnippchen schlägt. Eva Twaroch schlendert in Paris über den Flohmarkt bei der Porte de Clignancourt und besucht die Piaf-Sängerin Manuela. Cornelia Primosch lässt sich im Keller des Hauptgebäudes der EU-Kommission in Brüssel die Gastgeschenke aus aller Herren Länder zeigen und erklärt, warum Brüssel ein Paradies für Individualisten ist. In Berlin nimmt Peter Fritz am "Airport Night Run" auf dem immer noch nicht fertiggestellten neuen Flughafen teil und posiert vor dem "Bruderkuss" an der Berliner Mauer. In Madrid besucht Josef Manola den Palast der Skandal-Herzogin von Alba und spürt den Geheimnissen der besten Paella-Zubereitung nach. In Rom trifft Mathilde Schwabeneder einen jungen Migranten aus Ghana und macht einen Spaziergang über die Modemeile der Via Condotti.

Weiter geht es nach Osteuropa: Ernst Gelegs erzählt vom Glanz und Niedergang des Budapester Jugendstils und erklärt, warum man sich vor hübschen Mädchen auf der Einkaufsstraße Váci utca in Acht nehmen sollte. Christian Wehrschütz besucht in Belgrad das Luftfahrtmuseum und den Kalemegdan, und Carola Schneider spürt der jungen Kunstszene in Moskau nach und geht im Gorki-Park joggen.

Weiter im Süden spricht Christian Schüller mit einem Soziologen über die Zerstörung des alten Istanbul und fährt mit einem Fischer auf das Marmarameer hinaus. Karim El-Gawhary nimmt in Kairo ein Niltaxi für seine Fahrt ins Büro und isst bei der "Tahrir-Köchin" Somaya eine Molokheya-Suppe. Und Ben Segenreich beleuchtet das pulsierende Nachtleben und die junge Start-up-Szene in Tel Aviv.

Schließlich die zwei fernen Weltmacht-Metropolen: In Washington geht es mit Hannelore Veit zu "Ben's Chili Bowl", dem berühmtesten Hot-Dog-Stand in town, und in eine Schule im schwarzen Problemviertel Anacostia, in Peking mit Jörg Winter in die schmalen Gassen der alten Hutongs und zu einer Heiratsbörse.

Herausgeber des Buches ist Walter Erdelitsch, Redaktionsleiter des ORF-"Weltjournals".

Die ORF-Korrespondenten im Überblick - von Belgrad bis Zürich

Der ORF unterhält 15 Korrespondentenbüros mit 24 Journalistinnen und Journalisten: Christian Wehrschütz (Belgrad), Peter Fritz, Andreas Jölli und Birgit Schwarz (Berlin), Raimund Löw (ab 1.1.2015 Peking), Cornelia Primosch und Ernst Kernmayer (Brüssel), Ernst Gelegs (Budapest), Christian Schüller (bis Ende 2014 Istanbul), Karim El-Gawhary (Kairo), Bettina Prendergast (London), Josef Manola (Madrid), Carola Schneider und Christian Lininger (Moskau), Eva Twaroch und Hans Woller (Paris), Jörg Winter (bis Ende 2014 Peking, ab 1.1.2015 Istanbul), Mathilde Schwabeneder und Alexander Kofler (Rom), Raphaela Stefandl (Schweiz), Ben Segenreich (Tel Aviv) sowie Hannelore Veit, Verena Gleitsmann und Christian Staudinger (Washington).

Sie alle haben im Jahr 2013 7.400 Beiträge für Radio und Fernsehen gestaltet, das entspricht ca. 240 Stunden Programm.

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