Kadenbach/Freund: AKW-Subvention politisch und rechtlich bekämpfen

SPÖ-Europaabgeordnete machen Widerstand vor morgiger Entscheidung zu AKW Hinkley Point C deutlich

Wien (OTS/SK) - Die beiden SPÖ-Europaabgeordneten Karin Kadenbach und Eugen Freund sprechen sich klar gegen mögliche Atomsubventionen aus. "Sollte die amtierende EU-Kommission morgen, Mittwoch, grünes Licht dafür geben, dass Großbritannien Staatssubventionen für das AKW Hinkley Point C geben darf, werden wir alle politischen und rechtlichen Schritte gegen diese Entscheidung ergreifen", sagt Karin Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Das 19 Milliarden Euro teure Projekt wäre der erste derartige Neubau in Großbritannien seit 20 Jahren. ****

Eugen Freund, Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie, sagt: "Wir müssen europaweite Ziele der erneuerbaren Energie ernst nehmen und hier mehr Engagement zeigen. Derzeit werden von mehreren Staaten Anstrengungen zum Atomausstieg unternommen. Abgesehen von meiner inhaltlichen Kritik, halte ich auch die geplante Förderungsdauer für zu lange. Es ist nicht einzusehen, dass AKW Förderungen für 35 Jahre zugesagt bekommen sollen, während Windenergie nur für 13 Jahre gefördert wird."

Kadenbach und Freund kritisieren auch die designierte EU-Energie-Kommissarin Alenka Bratusek, die in ihrem Hearing dazu "nur ausweichende und nichtssagende Antworten" ablieferte. (Schluss) bj

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Markus Wolschlager, Pressesprecher der SPÖ-Europaabgeordneten, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail: markus.wolschlager@europarl.europa.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003