NEOS: Die EU kann in Sachen IS durchaus etwas bewegen

EU-Abgeordnete Angelika Mlinar sucht Dialog zu den ins Europäische Parlament eingedrungenen Demonstrant_innen

Wien (OTS) - Kurdische Demonstranten sind heute ins Europäische Parlament eingedrungen, um auf ihre Probleme angesichts der vorrückenden IS-Milizen aufmerksam zu machen. Der grausame Krieg des IS ist ein weiterer Anlass, die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union stärker zu vertiefen. Das Vordringen der Terrormiliz in die kurdische Stadt Kobanê zeigt, dass die bisherigen unkoordinierten Luftschläge der USA und ihrer Verbündeten nicht die gewünschte Wirkung erzielen. "Zum Schutz der Bevölkerung muss die Europäische Union geschlossen und koordiniert handeln. Dazu bedarf es einer einheitlichen, gesamteuropäischen Stimme in der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik," meint Mlinar.

Letztendlich reichen aber rein militärische Operationen und die Unterstützung diverser Milizen nicht aus, um den IS zu besiegen. "Es müssen auch die anderen regionalen Mächte, wie Saudi Arabien, der Iran, die Türkei oder die anderen Golfstaaten in den Kampf gegen die Terrormiliz muteinbezogen werden," so Mlinar, die Mitglied der "EU Maschrek-Delegation" ist - jener Delegation, die sich mit der Kooperation mit eben diesen Staaten auseinandersetzt. "Im Irak und in Syrien müssen schließlich auch alle Bevölkerungsgruppen in die Neuordnung dieser beiden Länder mit einbezogen werden, um langfristig den Frieden zu sichern," skizziert Mlinar abschließend die aktuellen Schwierigkeiten.

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