Qualitätssicherung zwischen Diversifizierung der Hochschulen und Vereinheitlichung von Standards

War das Thema der 2. AQ Austria Jahrestagung am 1.10.2014

Akademie der Wissenschaften (OTS/AQ Austria) - Rund 220 TeilnehmerInnen von Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen aus Österreich und Deutschland diskutierten bei der 2. Jahrestagung der AQ Austria (Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria) mit ExpertInnen die aktuellen Herausforderungen der Qualitätssicherung an Hochschulen.

Das Spannungsfeld zwischen einheitlichen Qualitätsstandards und einer sich immer weiter ausdifferenzierenden Hochschullandschaft umriss die Präsidentin der AQ Austria Prof. Dr. Anke Hanft in ihrer Begrüßung als eine der zentralen Herausforderungen an die künftige Arbeit der Qualitätssicherungsagentur.

In seinen einleitenden Worten zog der Sektionschef des bmwfw Elmar Pichl eine erste Bilanz über das Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz 2012 und hob die Fortschritte bei der Vereinheitlichung der Qualitätssicherungsverfahren durch die AQ Austria hervor.

Das Impulsreferat, die Plenardiskussionen und Foren beleuchteten das Thema der Jahrestagung "Qualitätssicherung zwischen Diversifizierung der Hochschulen und Vereinheitlichung von Standards" aus verschiedenen Blickwinkeln:

Im Hauptvortrag analysierte der Rektor der Universität Basel und Präsident der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten Prof. Dr. Antonio Loprieno die Entwicklung des Europäischen Hochschulraums in den letzten 15 Jahren und warf Fragen zur Überprüfung der Qualität einer Institution auf Basis von Indikatoren und deren Ziele auf.

Die Plenardiskussionen nahmen diese Analyse auf und beschäftigten sich mit dem Qualitätsbegriff an Hochschulen aus Sicht der verschiedenen Hochschulsektoren. Zusätzlich zeigte das international zusammengesetzte Abschlusspanel Wege auf, wie Qualitätssicherungsagenturen in Europa den Herausforderungen sich diversifizierender Hochschulen begegnen können. In vier Diskussionsforen bot sich den TeilnehmerInnen die Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch über aktuelle Themen wie Qualitätssicherung in dualen Studiengängen, Studierbarkeit, Qualitätssicherung in Berufungsverfahren und den Zusammenhang von Forschungskultur und Qualitätskultur.

Abschließend betonte der Geschäftsführer der AQ Austria Dr. Achim Hopbach, dass die AQ Austria in Zukunft noch stärker ihre Qualitätssicherungsverfahren auf die sich ausdifferenzierenden Profile der Hochschulen ausrichten müsse, ohne dabei den Auftrag des sektorenübergreifenden Ansatzes zu vernachlässigen.

Die Publikation zur 2. Jahrestagung wird Anfang 2015 erscheinen.

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