"Fenster zur Welt": 30 Jahre ORF-TV-Auslandsmagazin und 500. "Weltjournal" am 8. Oktober

Danach: "WELTjournal +: Tödliche News - Journalisten als Opfer"

Wien (OTS) - Vor 30 Jahren ging im ORF erstmals ein TV-Auslandsmagazin auf Sendung - zur Hintergrund-Berichterstattung und als wöchentliche Vertiefung der täglichen Meldungen und Nachrichten aus aller Welt. Dieser neue "Auslandsreport" traf bald auf großes Publikumsinteresse, wurde seither immer wieder weiterentwickelt und wird unter dem aktuellen Namen "Weltjournal" bereits zum 500. Mal ausgestrahlt. Aus diesem Anlass widmet die "Weltjournal"-Redaktion am Mittwoch, dem 8. Oktober 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 eine ganze Sendung - präsentiert von Cornelia Vospernik - dem Rückblick und der Reflexion.

Wie hat sich die Welt seither verändert? Wie haben sich Erzählweise, Bildsprache und Übertragungstechnik entwickelt? Welche Themen und Entwicklungen, über die schon berichtet wurde, beschäftigen uns heute immer noch oder mehr denn je? Alexander Steinbach lässt in der in HD produzierten Reportage "Fenster zur Welt" die prägendsten Persönlichkeiten aus 30 Jahren internationaler Magazinberichterstattung wieder zu Wort kommen. Sein Rückblick ist zugleich Redaktionstagebuch, zeithistorischer Bogen und Blick hinter die Kulissen.

Trotz des stetig steigenden Risikos, getötet zu werden, folgen Journalisten an den Brennpunkten der Welt oder in der eigenen Heimat ihrer Berufung. In der "WELTjournal +"-Dokumentation "Tödliche News -Journalisten als Opfer" erzählen um 23.05 Uhr Journalistinnen und Journalisten ihre ganz persönlichen Geschichten von Kidnapping, Einschüchterung oder schwerer Körperverletzung - aber auch davon, warum sie auch nach traumatischen Erlebnissen ihren Beruf weiter ausüben wollen.

Mit der Ermordung der beiden US-Journalisten James Foley und Steven Sotloff durch die IS-Miliz hat die Gewalt gegen Medienvertreter eine neue Dimension bekommen: Reporter werden entführt und müssen als Unterpfand für die Durchsetzung politischer Interessen herhalten. Die Berichterstattung aus Krisenregionen wie dem Irak, Syrien oder Afghanistan wird zunehmend zur Todesfalle: Allein 2013 starben 77 Journalisten und Pressemitarbeiter in Ausübung ihrer Tätigkeit, 87 wurden gewaltsam verschleppt. In Russland oder Mexiko wird eine "unbequeme Presse" brutal unterbunden: Einschüchterung, Todesdrohungen und körperliche Gewalt stehen auf der Tagesordnung.

Beide Sendungen sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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