Christian Ragger: Seltsam, dass Sozialreferentin Pflegegeld-Reduktion befürwortet

LhStv Prettner verschweigt, dass Tausende Kärntner Pflegebedürftige nichts mehr bekommen - wem will sie Pflegegeld noch kürzen?

Klagenfurt (OTS) - "Kärntens Sozialreferentin LhStv Dr. Beate Prettner hat ihren Job verfehlt. Denn wie kann sie als Verantwortliche für die Pflege Kürzungen beim Pflegegeld befürworten? Der erschwerte Zugang zur Pflegestufe 1, indem der monatliche Pflegebedarf auf mindestens 65 Stunden erhöht wird, und die Erhöhung der Hürde für die Stufe 2, bedeuten, dass in Zukunft Tausende Pflegebedürftige überhaupt keine finanzielle Hilfe erhalten bzw. weniger Geld bekommen", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger.
Es handelt sich aber um die größten Gruppen bei den Pflegegeldbeziehern. Diese Kürzung bringe eine Unterversorgung, befürchtet er. Die Betroffenen können sich keine Unterstützung im Haushalt leisten, sodass ihr Pflegebedarf tendenziell schneller steigen wird.
Offenbar plant Prettner auch weitere Kürzungen des Pflegegeldes, wenn sie für Sachleistungen statt Geld eintritt. Damit wird die Selbstbestimmung des Betroffenen eingeengt", warnt Ragger. Das passe auch zu den Plänen der Sozialabteilung Prettners, 15 Millionen in Pflegeheimen einzusparen, indem das case management (Überprüfung der Bedürftigkeit für stationäre Pflege) sogar auf Personen mit der Pflegestufe 5 ausgeweitet wird. "Das sind seltsame Visionen der Sozialreferentin Prettner: weniger Pflegegeld und neue hohe Hürden vor Pflegeheimen", stellt Ragger abschließend fest

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