FPÖ-Leyroutz: "Feuer" im Spital und Prettner will mit Benzin löschen!

Klagenfurt (OTS) - "Auf Kärntens Spitälern ist wegen des drohenden Ärztestreiks Feuer am Dach und die zuständige Politikerin will es mit Benzin löschen." So fasst der FPÖ Klubobmann Mag. Christian Leyroutz die "Streitkultur" im ORF Kärnten zu diesem Thema zusammen. Es war peinlich mitzuerleben, wie Prettner an dem Thema vorbeiredete und von einem gesunden Gesundheitssystem sprach, das in Wirklichkeit schwer krank ist. So meinte Prettner, sie sei glücklich, dass man jetzt über überlange EU-rechtswidrige Arbeitszeiten der Mediziner diskutieren könne und musste sich dann von Ärzten vorhalten lassen, dass dieses Problem seit 10 Jahren bekannt ist und sie es schon vor Monaten vergeblich an sie, Prettner, und die KABEG herangetragen haben. Nur wegen des Ärztestreiks wurde Prettner aktiv.

Obwohl Prettner die Vorsitzende der Zielsteuerungskommission ist, tue sie nichts gegen den Mangel an niedergelassenen Fachärzten und Landärzten. "Die ORF-Diskussion zeigte, dass Kärnten katastrophal unterversorgt ist. Wir haben zu wenige Neurologen, Augenärzte, Psychiater, Urologen und auch Allgemeinmediziner. Aber Prettner findet kein Wort der Kritik an der Gebietskrankenkasse, welche diese Unterversorgung zu verantworten hat. Es ist daher kein Wunder, wenn die Patienten die Ambulanzen der Spitäler stürmen und die dortigen Ärzte über Gebühr belastet werden", so Leyroutz.

In Kärnten stimme die Balance zwischen Niederlassung und Spitälern nicht. Da sei Kärnten am schlechtesten von allen Bundesländern aufgestellt. Die SPÖ, die seit Jahrzehnten die Gesundheitspolitik lenkt und sich dabei fast die absolute Macht angeeignet hat, sei hierbei total gescheitert. Hinzu komme, dass sie mit Prettner eine Akteurin hat, die völlig ungeeignet ist, die Brandherde einigermaßen zu löschen. Außerdem gerate sie mit ihrer Strategie, die Probleme zu verniedlichen, wegzulächeln und teilweise sogar klassenkämpferisch zu deuten, in einen immer größeren Konflikt mit den Ärzten. "Es wäre jedenfalls Zeit, diese Gesundheitsreferentin abzuberufen. Sie ist bereits ein Teil des Problembergs im Kärntner Gesundheitswesen ", so Leyroutz abschließend.

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