Kooperationsgespräche zwischen Russischem Journalisten Verband und Österreichischem Journalisten Club

Gerade in politisch kritischen Zeiten ist die Zusammenarbeit von Journalistenorganisationen notwendig und besonders wichtig

Wien (OTS/ÖJC) - In den vergangenen Tagen gab es in Wien Kooperationsgespräche zwischen dem Vorstand des Österreichischen Journalisten Clubs - ÖJC und dem Russischen Journalisten Verband. Dieser wurde vom Vorsitzenden des Verbandes in der Region Tscheljkabinsk, Alexander Jurin, vertreten.

Dabei wurde die seit 1990 bestehende Zusammenarbeit zwischen dem ÖJC und dem Journalistenverband bekräftigt. Der ÖJC und die Journalisten der Region Tscheljabinsk werden in den kommenden Jahren gegenseitige Studienreisen organisieren. Tscheljabinsk liegt im Süd-Ural. Der Verwaltungsbezirk hat rund 3.5 Millionen Einwohner. In der Sowjetunion war Tscheljabinsk eine sogenannte "verbotene Stadt" in die keine Ausländer fahren durften, da dort die legendären T-34-Panzer und Stalinorgeln gebaut wurden. In Tscheljabinsk gab es auch im Rahmen des Gulag russische Strafgefangenen- und Kriegsgefangenenlager.

Heute ist die Millionenstadt besonders ein industrielles und künstlerisches Zentrum im Süd-Ural. So gibt es dort das mehrfach preisgekrönte Kammerorchester "Klassika" unter der Leitung des mehrfach ausgezeichneten Dirigenten Adik Abdurachmanov. Dieses weilte ebenfalls in den vergangenen Tagen auf Einladung der Austrian-Russian-Asian Culture Association, bereits zum dritten Mal in Österreich.

Der ÖJC organisierte für das Orchester und für die russischen Journalisten einen Besuch des Mozarthauses Vienna.

Bei den Gesprächen wurde weiter vereinbart, dass es im Dezember des heurigen Jahren in Wien zu einem "Gipfeltreffen" zwischen den Präsidenten des Russischen Journalisten Verbandes Vsevolod Bogdanov und ÖJC-Präsident Fred Turnheim kommen wird. Dabei werden grundsätzliche Fragen der jahrzehntelangen Zusammenarbeit zwischen beiden Journalistenverbänden und weitere bilaterale Fragen besprochen werden.

Beide Seiten sind sich aber bereits jetzt einig, dass gerade in politischen schwierigen Zeiten die Zusammenarbeit zwischen den Journalisten und ihrer Organisationen sehr wichtig ist.

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