Wiens Weg zur Spekulationsmetropole stoppen

Mit Nutzung von leerstehenden Immobilien Wiens Stadtentwicklung neu denken

Wien (OTS) - Wir, die HochschülerInnenschaften der Akademie der Bildenden Künste und der Universität für Angewandte Kunst, empfinden die Entwicklungen am Wiener Immobilienmarkt als katastrophal. Diesen muss endlich entschlossen entgegen gewirkt werden. Während Wien zunehmend zur Spekulationsmetropole verkommt sind von Rot-Grün keinerlei Maßnahmen zur Entspannung der Situation spürbar. Mit Beschluss der Mietdeckelungen überholt nun sogar Merkels CDU die Rot-Grüne Wohnungspolitik.

Unnötig leerstehende Immobilien führen zu unnötigem Druck am Immobilienmarkt. Mit der Erhebung des Leerstands und Verwaltung der Nutzung der entsprechenden Räume kann Wien rasch verschiedene Probleme lösen. Im Wiener Rathaus müssen Entscheidungen zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung möglichst rasch getroffen werden, um den Druck für Mieter_innen und Suchende zu senken.

Mit den geplanten Wohnbauprojekten ist der wachsende Bedarf an Wohnraum in Wien bekannterweise auch zukünftig nicht zu decken. Alternative Maßnahmen müssen durchgesetzt werden um Konsequenzen wie weiter steigenden Mietkosten, Wohnraumüberfüllung und der Verdrängung aus der Stadt entgegen zu wirken.

Spätestens mit den Ereignissen rund um die Pizzeria Anarchia wurde deutlich, dass Mieter_innen und Besetzer_innen gemeinsame Interessen haben. Dass Rot-Grün nicht auf Seite der Spekulation steht muss noch vor der Wien-Wahl bewiesen werden.

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