Majcen/Scheiblauer: "Flüchtlinge sind MENSCHEN!"

JG fordert eine Neugestaltung des Asylrechts in Europa - Erstaufnahmeländer dürfen mit der Flut von verfolgten Zufluchtsuchenden nicht alleine gelassen werden!

St. Pölten (OTS) - David Majcen, Integrationssprecher der Jungen Generation NÖ betont: "Flüchtlinge sind Menschen - keine Güter die man beliebig in der Weltgeschichte herumschicken kann."

Laut UNHCR sind momentan mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht. "Diese Menschen haben nichts, nur einen einzigen Wunsch - zu leben, Krieg und Verfolgung hinter sich zu lassen." so Albert Scheiblauer, Landesvorsitzender der JG NÖ.

Umso erschreckender sind tagtägliche Medienberichte, die sich einzig und alleine mit der Frage auseinandersetzen, wohin diese Personen verfrachtet werden sollen. "Bestimmte Parteien agieren dabei als regelrechte Hetzer, die am Liebsten keinen Verfolgten, sei es aus politischen, religiösen oder sonstigen Gründen, mehr rein lassen würden." so Majcen weiter, "dabei ist der Großteil der österreichischen Bevölkerung sehr bemüht diesen armen Menschen zu helfen und sie zu unterstützen, um wieder auf die Beine zu kommen."

Trotzdem schaffen es diese Rechtsparteien, europaweit, leider immer wieder gegen Zufluchtsuchende zu hetzen. Anstatt den Integrationsprozess zu fördern, werden Bilder aufgebaut, die bei StaatsbürgerInnen Angst schüren sollen. "Wir verurteilen das zutiefst und appellieren an die Vernunft der ÖsterreicherInnen, sich von diesen aufwiegelnden extremen politischen Elementen nicht anstecken zu lassen. Und wir appellieren an Europa, endlich das Asylrecht zu überarbeiten und eine faire Aufteilung zu finden, um diesen Parteien endgültig ihre hetzende Grundlage zu rauben." so Scheiblauer weiter.

EU-Grenzländer, wie Italien dürfen nicht alleine gelassen werden -der Ansturm an, zu Recht, Zufluchtsuchenden ist da und man muss sich mit aller gebotenen Menschlichkeit damit auseinandersetzen und diesen von Kriegen gebeutelten Menschen eine Zukunftschance aufzeigen.

"Wer in den Geschichtsbüchern zurückblättert sieht, dass vor noch nicht allzu langer Zeit auch ÖsterreicherInnen und Millionen anderer EuropäerInnen Schutz in anderen Ländern suchen mussten. Man hat sie aufgenommen in anderen Ländern und hat ihnen Chancen eröffnet. Jeder Österreicher wünscht sich das auch heute, sollte er in ein anderes Land gehen mit Respekt aufgenommen zu werden. Und hier sehen wir zu, wie an der EU-Außengrenze jede Woche Menschen ertrinken! Es ist Zeit sich nicht mehr von rechten PolitikerInnen treiben zu lassen und endlich europaweite, sinnvolle und menschliche Lösungsansätze zu entwickeln!" so Majcen und Scheiblauer abschließend.

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