Windbüchler zu Ebola: Aufklärung leisten und damit Panik verhindern

Grüne fordert Solidarität Europas ein

Wien (OTS) - Die außenpolitische Sprecherin der Grüne, Tanja Windbüchler, sieht es als notwendig an, endlich die Krankheit und das Ebola-Virus ernstzunehmen. "Während in Afrika Tausende an dem Virus sterben und laut UNICEF schon fast 3.500 Kinder als Ebola-Waisen in den armen Ländern Afrikas zu überleben versuchen, hat Europa bis jetzt die Augen verschlossen", stellt sie fest.

Unterstützung zur Eindämmung der Krankheit kam nur spärlich, eine groß angelegte Hilfsaktion wurde erst bei der UNO-Generalversammlung im September in New York besprochen. Windbüchler: "Jede Hilfsorganisation, alle ExpertInnen haben schon vor Monaten die internationale Gemeinschaft aufgerufen zu helfen. Es braucht Isolierstationen, ausgebildetes Personal und Schutzvorkehrungen, aber vor allem Aufklärung. Je mehr HelferInnen sich infizieren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Hilfsorganisationen, die Ressourcen brauchen, abziehen. Gegen die humanitäre Katastrophe braucht es Solidarität!"
Die Grüne ist alarmiert: "Nach Spanien wurde nun auch in Österreich der erste Fall einer Infizierung bekannt. Neben den professionellen und notwendigen Notfallplänen in österreichischen Krankenhäusern geht es vor allem auch darum, die Bürger und Bürgerinnen offiziell über Ebola zu informieren und breit aufzuklären. Es muss darum gehen, durch Aufklärung auch Panik und mögliche Ressentiments gegen Menschen, die aus Afrika stammen könnten, zu verhindern!"

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