Berufseuropameisterschaften EuroSkills: Österreichs Gewerbe und Handwerk ist Spitzenreiter in Europa

WKÖ-Bundesspartenobfrau Scheichelbauer-Schuster: Branche schafft Beschäftigung und sichert Wirtschaftsstandort

Wien (OTS/PWK658) - Besonders erfreut über das "überragende Abschneiden" der heimischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den Berufseuropameisterschaften "Euro Skills" in Lille zeigt sich die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der WKÖ, Renate Scheichelbauer-Schuster: "Insgesamt holte Österreich 19 Medaillen, hinter 13 davon stehen Ausbildungsbetriebe aus dem österreichischem Gewerbe und Handwerk. Das ist ein klares Zeichen für die Bedeutung unserer Betriebe im Ausbildungswesen und für die Qualität der Ausbildung unserer zukünftigen Fachkräfte".

Gewerbe und Handwerk sind der größte Lehrlingsausbilder in Österreich, in diesem Bereich wird nahezu jeder zweite Lehrling ausgebildet. Auf einen Lehrbetrieb entfallen durchschnittlich 2,8 Lehrlinge.

Gleichzeitig verweist Scheichelbauer-Schuster darauf, dass die Ausbildungsbetriebe im dualen Ausbildungssystem eine solidarische Leistung für die Gesamtwirtschaft erbringen. Sie stellen eine flächendeckende, regionale und krisensichere Ausbildungsmöglichkeit zur Verfügung. "Die Gewerbe- und Handwerksbetriebe bilden nicht nur die zukünftigen Fachkräfte aus, sondern sichern auch unseren Wirtschaftsstandort Österreich und übernehmen damit soziale Verantwortung", so die Bundesspartenobfrau.

KMU-gerechte Rahmenbedingungen schaffen
Die Bundessparte Gewerbe und Handwerk tritt daher dafür ein, dass sich die Unternehmer und Unternehmerinnen bei dieser Verantwortung auf kontinuierliche und KMU-gerechte Rahmenbedingungen verlassen können. Dazu gehört auch die Umsetzung einer verstärkten Berufsorientierung und verpflichtenden flächendeckenden Potentialanalyse in allen Schularten. "Scheichelbauer-Schuster: "Wenn wir die Qualität unserer dualen Ausbildung auf hohem Niveau halten und ausbauen und die Ausbildung gleichzeitig an den Bedürfnissen der Betriebe orientieren, wird es uns gelingen, dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und damit Wachstum und Beschäftigung zu fördern". (PM)

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