Geeignete Flächen für erschwingliches Wohnen sichern

Rössler bei Konferenz der Landesraumplanungsreferenten: Dringender Handlungsbedarf in den Bundesländern gegeben

Salzburg (OTS) - Bei der bundesweit ersten Konferenz der Raumplanungsreferentinnen und -referenten der Länder heute, Montag, 6. Oktober, in Werfenweng stand das Thema Baulandmobilisierung im Mittelpunkt. "Obwohl es neun verschiedene Landesraumordnungsgesetze in Österreich gibt, besteht in diesem Bereich in allen Bundesländern ein großer Handlungsbedarf, um auch zukünftig die Grundlage für leistbares Wohnen zu ermöglichen", so die Gastgeberin der Konferenz, Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Astrid Rössler.

Die in ihren Ländern für die Raumplanung zuständigen Landesregierungsmitglieder - Vizebürgermeisterin Mag. Maria Vassilakou (Wien), Landesrat Rolf Holub (Kärnten), Landesrat Mag. Johannes Tratter (Tirol) und Astrid Rössler - diskutierten in diesem Zusammenhang insbesondere über Instrumente der Vertragsraumordnung und deren kompetenzrechtliche Absicherung mit dem Bund. Geeignete Flächen für förderbaren Wohnbau sollen zudem über Sonderwidmungen ausgewiesen und mobilisiert werden. Dazu soll der Erfahrungsaustausch der Länder in der praktischen Anwendung von Widmungen für den förderbaren Wohnbau verstärkt werden.

Aber auch andere von Salzburg eingebrachte Themen wurden auf der Konferenz diskutiert: etwa die rechtzeitige Freihaltung von Korridoren und Trassen für wichtige öffentliche Infrastrukturen, zum Beispiel die Abstände zu Hochspannungsleitungen für Neuwidmungen, die in Salzburg erst kürzlich neu geregelt wurden; aber auch bundesweit einheitliche Mindeststandards für den öffentlichen Verkehr: Die weitere Siedlungsentwicklung soll an geeigneten Standorten möglichst im Bereich leistungsfähiger Systeme des öffentlichen Verkehrs erfolgen. "Mobilität, Verkehr und Raumordnung müssen verstärkt gemeinsam gedacht werden. Die Raumordnung kann dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Aber auch die öffentliche Verkehrsinfrastruktur darf sich in den ländlichen Regionen nicht einfach zurückziehen und soll gewisse Mindestbedienungsstandards gewährleisten", so Rössler.

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