Preiner: Lebens- und Arbeitsqualität im ländlichen Raum stärken und sichern

SPÖ-Landwirtschaftssprecher fordert mehr Transparenz bei Fördervergaben der AMA - Zugang zu Förderanträgen vereinfachen

Wien (OTS/SK) - Zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung leben in ländlichen Regionen und leisten dort unter anderem im Tourismus einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaftskraft. "Daher gilt es, die Wohn-, Lebens- und Arbeitsqualität in den ländlichen Regionen zu sichern und zu stärken", betonte SPÖ-Landwirtschaftssprecher und Sprecher für den ländlichen Raum Erwin Preiner am Montag am Rande des Landwirtschaftsausschusses im Parlament. Zur Erreichung dieses Zieles sei einerseits der Zugang zu moderner Technologie - Stichwort Breitbandausbau - erforderlich, andererseits sei auch auf weniger Pestizid- und Herbizideinsatz und den Ausbau der biologischen Landwirtschaft Bedacht zu nehmen. ****

"Klar ist, dass vor allem Bergbauern in den Erschwerniskategorien 3 und 4 bessere Unterstützung benötigen", so Preiner gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Dass
soziale Dienstleistungen erstmals berücksichtigt werden, ist ein Erfolg der SPÖ, die sich vehement dafür eingesetzt hat", betont der SPÖ-Abgeordnete, und erklärt, dass in Zukunft 118 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds, kofinanziert von Bund und Ländern, für Kinderbetreuungseinrichtungen und die Betreuung pflegebedürftiger Menschen verwendet werden.

Mit dem Programm ländlicher Entwicklung werden von 2014 bis 2020 Direktzahlungen in der Höhe von 3,9 Milliarden Euro direkt von der EU für die ländlichen Regionen in Österreich zur Verfügung gestellt und von Bund und Ländern kofinanziert. "Dieses Programm ist daher für Österreich insgesamt eine wichtige wirtschaftliche Grundlage und muss in Zukunft verstärkt den Fokus auf die kleinstrukturierten bäuerlichen Familienbetriebe setzen. Im Zusammenhang mit der heutigen Diskussion der Positionierung des Landwirtschaftsministeriums zu den Fragen der Europäischen Kommission zum Programmentwurf für die Ländliche Entwicklung, Periode 2014-2020, stellt der SPÖ-Landwirtschaftssprecher fest: "Wichtig sind mehr Transparenz und Kontrolle bei den die AMA betreffenden Fördervergaben, um zu gewährleisten, dass die Mittel nachhaltig sinnvoll eingesetzt werden." Darüber hinaus soll der Zugang zu Förderanträgen entbürokratisiert und damit vereinfacht werden. (Schluss) bj/eg

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