FPÖ-Kassegger zu "EuroSkills": Mitterlehner, Leitl und Haubner schmücken sich mit fremden Federn

Lehrlinge trotz der rot-schwarzen Politik erfolgreich, nicht wegen ihr - FPÖ fordert Blum Bonus Neu und Zurückdrängen der kostenintensiven überbetrieblichen Lehrlingsausbildung

Wien (OTS) - "Gratulation an die Lehrlinge und die ausbildenden Betriebe, an alle, die zu den Erfolgen bei den 'EuroSkills' beigetragen haben. Die Regierung kann sich allerdings nicht angesprochen fühlen: Unsere Auszubildenden sind trotz der rot-schwarzen Lehrlingspolitik erfolgreich, nicht wegen ihr", betont FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. MMMag. Dr. Axel Kassegger. Denn Rot-Schwarz arbeite - mit Duldung der Wirtschaftskammer - seit 2008 eifrig an der Demontage der betrieblichen Lehre.

So sei unter anderem der erfolgreiche Blum Bonus gestrichen worden ebenso die Qualitätssicherung zur Mitte der Lehrzeit. Und während die Regierung die Mittel für die betriebliche Lehre sukzessive zurückgefahren habe, pumpe sie nach wie vor jedes Jahr Millionen Euro in die staatlich gelenkten überbetrieblichen Lehrausbildungsstätten (ÜLA). "Und das, obwohl die betriebliche Ausbildung gerade einmal rund 5.600 Euro pro Jahr und Lehrling kostet, ein ÜLA-Platz hingegen rund 17.000 Euro pro Jahr. Mit diesem Geld könnten die Unternehmen viele junge erfolgreiche Fachkräfte heranziehen", so Kassegger. Der freiheitliche Wirtschaftssprecher fordert daher den Blum Bonus Neu, um Betriebe wieder verstärkt zu animieren, Lehrlinge auszubilden, das Zurückdrängen der sehr kostenintensiven überbetrieblichen Lehrlingsausbildung sowie Maßnahmen, die sicherstellen, dass die Jugendlichen am Ende der Schulpflicht tatsächlich die Grundkompetenzen beherrschen. "Sonst können wir uns solche Erfolge wie heuer bei den 'EuroSkills' demnächst an die Wand pinseln", warnt Kassegger.

"Angesichts der verfehlten Lehrlingspolitik der Regierung besteht derzeit kein Grund, dass sich Wirtschaftsminister Mitterlehner im Erfolg unserer Lehrlinge bei den 'EuroSkills' sonnt. Auch Wirtschaftskammer-Präsident Leitl und Wirtschaftsbund-Chef Haubner sollten schön im Schatten bleiben, haben doch die WB-Abgeordneten im Nationalrat bei der schrittweisen Aushungerung der Lehre immer brav mitgestimmt. Die Herren Mitterlehner, Leitl und Haubner schmücken sich allesamt mit fremden Federn", so Kassegger.

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