Tag der menschenwürdigen Arbeit: Bayr fordert endlich angemessene Entschädigung der Opfer von Rana Plaza

Persönliche Kaufentscheidungen nicht unterschätzen

Wien (OTS/SK) - Gewerkschaften rund um den Globus fordern am 7. Oktober, dem Welttag für menschenwürdige Arbeit, gerechte Entlohnung, sichere Arbeitsplätze und stärkere ArbeitnehmerInnenrechte. In der Textilindustrie in Bangladesch ist der Weg zu fairen und sicheren Arbeitsverhältnissen noch lang: "Nach dem Einsturz des Rana Plaza Fabrikkomplexes vergangenen April wurden die Hinterbliebenen der 1.134 Toten und die hunderten Verletzen immer noch nicht angemessen entschädigt. Die verantwortlichen Unternehmen müssen endlich ihren Verpflichtungen nachkommen und Entschädigungsleistungen zahlen", fordert SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung Petra Bayr und verweist auf die entsprechenden Aktionen der "Clean Clothes"-Kampagne. ****

"Bewusste Kaufentscheidungen alleine reichen nicht aus, aber die Macht der KonsumentInnen darf nicht unterschätzt werden", ist Bayr überzeugt, dass Konsumverhalten sehr wohl eine Rolle spielt und Unternehmen in deren Vorgehen beeinflussen kann. Kampagnen und politischer Druck zielen darauf ab, einen rechtlich verbindlichen Rahmen zu schaffen, der ein international einklagbares Mindestmaß an ArbeitnehmerInnenrechten sicherstellen soll. "Ziel ist, dass Menschenrechtsverletzungen durch international agierende Unternehmen geahndet werden und menschenwürdige Arbeit mit fairer Entlohnung weltweit selbstverständlich ist", fordert Bayr. (Schluss) bj/mp

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