Union für das Mittelmeer - Schennach eröffnet Konferenz mit Palästina und Israel in Zagreb

Union für das Mittelmeer hält Dialog zwischen Palästina und Israel aufrecht

Wien (OTS/SK) - In Zagreb hat heute SPÖ-Bundesrat Stefan Schennach als Vorsitzender des Ausschusses für Energie, Umwelt und Wasser die erste Konferenz der Union für das Mittelmeer (UfM) nach Beendigung des Gaza-Kriegs eröffnet. "Palästina und Israel sind meiner Einladung gefolgt, das ist ein wichtiges Zeichen der Verständigung", erklärte Schennach im Parlament in Zagreb. "Dies zeigt, dass die Union für das Mittelmeer den Dialog zwischen Konfliktpartnern aufrecht hält. Und zum Dialog gibt es keine Alternative, das hat die tausendfache Zerstörung von Leben und Infrastruktur im brutalen Gaza-Krieg gezeigt." ****

Schennach erinnerte zu Beginn der Sitzung, dass die humanitäre Krise wegen des Gaza-Kriegs genau vor zwei Jahren zum Tod von mehr als 300 Bootsflüchtlingen vor der Insel Lampedusa führte. "Mit dieser Konferenz wollen wir einmal mehr Themen behandeln, die die Grundlagen der Menschen betreffen, von erneuerbaren Energien, der Verletzbarkeit des Mittelmeers als gemeinsamer Lebensraum, der Chance und Gefahr des Tourismus bis hin zu den Netzwerken der Zivilgesellschaft", sagte Schennach.

Schennach, seit 2008 einer der fünf Vorsitzenden der Union für das Mittelmeer, appellierte an die Vertreter der Mitgliedsstaaten, gerade angesichts der großen aktuellen Herausforderungen auch die Chance zu sehen, dass das Mittelmeer aufgrund der vielfältigen politischen, wirtschaftlichen, kulturellen Kooperationen zu einem Binnengewässer wird und "Europa in dieser Gemeinschaft beweisen kann, dass die südliche Partnerschaft ein Erfolgsmodell der Zusammenarbeit ist".

Die zweitägige Konferenz in Zagreb ist ein wichtiger Meilenstein und unterstreicht, dass parlamentarische und zivilgesellschaftliche Netzwerke ein starkes Fundament in der Bewältigung großer Herausforderungen sind, wie etwa die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Bekämpfung des Klimawandels und die Verbesserung der Lebensgrundlagen der Menschen, betonte der SPÖ-Bundesrat in seiner Eröffnungsansprache als Vorsitzender. (Schluss) bj/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001