VP-Leeb: Sicherheit der Schüler ist der Stadt Wien offensichtlich kein Anliegen

Elektrotechnische Anlagen an öffentlichen Pflichtschulen in Wien sehr oft mangelhaft

Wien (OTS) - Der Stadtrechnungshof hat im Herbst 2013 stichprobenartig die elektrotechnischen Anlagen an öffentlichen Pflichtschulen überprüft. Jetzt liegt seit vorletzter Woche der Nachprüfungsbericht vor. "Das Fazit des Stadtrechnungshof ist erschreckend. Die MA 56 hat nur einen Teil der Empfehlungen umgesetzt. Die Sicherheit der Schüler ist der Stadt Wien offensichtlich kein Anliegen", so ÖVP Wien Gemeinderätin Isabella Leeb zum aktuellen Bericht in "Heute".

So wurden zwar auf Empfehlung des Stadtrechnungshofes von der MA56 Gespräche mit der MA34 geführt, damit die Arbeiten für den Bereich der elektrischen Anlagen in Schulen auch außerhalb des Schulsanierungspakets im Bedarfsfall pro Standort dokumentiert werden können. Doch diese Gespräche führten zum ernüchternden Ergebnis, dass dies aus personellen Erwägungen bei den betroffenen Dienststellen nicht durchgeführt werden kann. "Offensichtlich sieht sich die Stadt Wien auch personell nicht in der Lage die Missstände zu beheben. Das ist entweder ein Armutszeugnis oder eine faule Ausrede!", so Leeb weiter.

Weitere Kritikpunkte des Stadtrechnungshofes

- Das Fehlen von Anlagenverantwortlichen

- Für den Großteil der Anlagen gibt es keine aktuelle Dokumentation

- In zwei Schulen waren die Steuerungszentralen der Not- und Sicherheitsbeleuchtung defekt und in einigen Bereichen war die Sicherheitsbeleuchtung zu ergänzen

- Es gibt weiterhin Kuschelecken im Bereich von ungesicherten Steckdosen

- Mängelbehebungen von negativen Elektrobefunden erfolgten nur zögerlich

"Hier geht es um die Sicherheit unserer Kinder. Wenn sich die MA 56 auf mangelnde personelle Ressourcen ausredet, dann handelt sie fahrlässig. Wie lange schauen die Verantwortlichen noch zu und warum drohen keine Konsequenzen?", so Leeb abschließend.

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