Mitterlehner: Österreich ist wieder Europameister bei Nachwuchs-Fachkräften

Wirtschaftsminister gratuliert "EuroSkills"-Teilnehmern - Österreich stärkste Nation in Nationenwertung - Ergebnis zeigt Qualität der heimischen Lehrlingsausbildung

Wien, Lille (OTS/BMWFW) - Österreichs junges Fachkräfte-Team hat bei den "EuroSkills 2014" im französischen Lille neun Gold-, fünf Silber-und fünf Bronze-Medaillen geholt. In der Nationenwertung holte Österreich mit insgesamt 19 Medaillen in Einzel- und Teamwertung den ersten Platz. "Dank großem Einsatz und herausragenden Leistungen haben unsere Nachwuchs-Fachkräfte den Europameister-Titel erfolgreich verteidigt. Sie sind damit Vorbilder für andere Jugendliche und unterstützen auch das Ansehen des Wirtschaftsstandorts Österreich. Gut ausgebildete Fachkräfte sind ein entscheidender Erfolgsfaktor im internationalen Wettbewerb", betont Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der dem erfolgreichen Team herzlich gratuliert.

Erstmals hat ein Österreicher auch den begehrten Titel "Best of Europe" errungen. Der Anlagenelektriker Oliver Anibas von der voestalpine Stahl GmbH in Linz erzielte die höchste Punkteanzahl aller Teilnehmer bei den "EuroSkills". Insgesamt nahm Österreich heuer mit 36 Fachkräften teil, die in 28 Einzel- bzw. Teamberufen angetreten sind. "Die Erfolgsbilanz bestätigt das große Engagement unserer Lehrbetriebe samt ihren Ausbildnern. Als Rückgrat unserer Wirtschaft bilden sie die Fachkräfte von morgen aus", betont Mitterlehner, dessen Ressort die heimische Delegation gemeinsam mit den Wirtschaftskammern Österreichs sowie weiteren Bundesministerien und Unternehmen unterstützt hat.

"Die 'EuroSkills'-Ergebnisse sollen auch ein zusätzlicher Anreiz sein, um noch mehr Jugendliche für eine Lehre zu begeistern. Ein entscheidender Faktor ist, dass wir die duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule fit für die Herausforderungen des demographischen Wandels machen. Die Zahl der Jugendlichen sinkt, daher müssen wir die Lehre laufend attraktiver machen und die Treffsicherheit verbessern", betont Mitterlehner. "Denn unser duales System trägt entscheidend dazu bei, dass Österreich im EU-Vergleich bei der Jugendbeschäftigung stets an der Spitze liegt", so Mitterlehner.

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