FPÖ-Kickl: Chalupkas Asyl-Forderungen bedeuten noch mehr Überschwemmung Österreichs mit Flüchtlingen

FPÖ ist gegen die Abschaffung von Dublin II und gegen eine "Freizügigkeit" für Flüchtlinge

Wien (OTS) - "Die Abschaffung der Dublin-II-Verordnung, legale Fluchtwege oder aber auch eine Freizügigkeit für Flüchtlinge werden von der FPÖ klar abgelehnt. Chalupkas Forderungen bedeuten, dass Österreich, das für Flüchtlinge geradezu ein Asylparadies geworden ist, noch mehr mit Asylwerbern überschwemmt wird", warnt der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl anlässlich der heutigen ORF-Pressestunde.

Österreich habe in seiner langen Tradition bewiesen, dass es Flüchtlingen hilft, wo es nur kann. "Fakt ist aber auch, dass das Boot voll ist. Fällt Dublin II kann Österreich die Flüchtlinge nicht in jene sichere Drittstaaten zurückschicken, wo sie das Recht haben, ihren Asylantrag zu stellen. Was eine Freizügigkeit betrifft, erklärt allein schon die Logik, dass jene Staaten, die sich für Flüchtlinge besonders auszahlen, noch mehr belastet werden - und auch da wird Österreich den Kürzeren ziehen", so Kickl. Er sieht auch keinen Grund dafür, den Arbeitsmarkt noch weiter für Asylwerber zu öffnen.

Was ein einheitliches europäisches Asylsystem betreffe, wie es Chalupka forderte, ist die FPÖ gegen eine Aufweichung der Asylverfahren. "Über 80 Prozent der Asylwerber in Österreich werden als Wirtschaftsflüchtlinge enttarnt und zu Recht abgelehnt. Wenn schon ein europaweit einheitliches Asylsystem, dann ein sehr strenges, das nur jenen Asylwerbern Schutz gewährt, denen tatsächlich Asyl auch zusteht", so Kickl abschließend.

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