Kunasek: Kaputtsparen ist keine Reform - Heer braucht Investitionen

"Rasch warten" auf die Rettung des Heeres

Wien (OTS) - Treffender als heute 12.00 Uhr hätte man die österreichweite Sirenenprobe nicht ansetzen können, denn sie habe punktgenau vor dem Auftritt von SPÖ-Katastrophenminister Gerald Klug im Ö1-Mittags Journal gewarnt, sagte der freiheitliche Wehrsprecher und Obmann des parlamentarischen Landesverteidigungsausschusses NAbg. Mario Kunasek. Dies spiegle auch den Zustand des unter Klug kaputtgesparten Heeres wieder - es könne Katastrophen nur mehr beobachten und melden, aber nicht mehr bekämpfen, fasste Kunasek die Auswirkungen der SPÖ-"Heeresreform" zusammen.

Vor Kurzem habe Klug noch hinausposaunt, dass "...jeder von Ihnen, der bereit ist, für eine solide Zukunft unserer Armee und die dafür notwendigen finanziellen Mittel und die notwendige Ausstattung zu kämpfen, in ihm einen verlässlichen und hartnäckigen Verbündeten habe." "Davon ist keine Rede mehr, denn Klug dürfte sich davon verabschiedet haben beim Finanzminister die dringend notwendigen Mittel einzufordern", betonte Kunasek.

"Klug ist an diesem Zustand des Heeres nicht unschuldig, denn er hätte dem letzten Budget niemals zustimmen dürfen und sein Veto im Ministerrat einlegen müssen. Denn, dass mit diesen Mitteln ein seriöser Betrieb der Armee nicht mehr möglich ist, hätte ihm jeder Soldat erklären können", so Kunasek.

Als "unverständlich" bezeichnete Kunasek hier auch die Rolle der ÖVP, die mit diesem "Mission Impossible"-Budget einen Minister des Koalitionspartners bewusst scheitern habe lassen wollen. "Hier wird primitive Parteipolitik über die Interessen der Sicherheit der Österreicher gestellt", kritisierte Kunasek die verantwortlichen Minister Mitterlehner und Schelling.

Da Klug gefühlte 50 Mal das Wort "Rasch" im Ö1-Interview verwendet habe, ohne freilich irgendwelche sinnvolle Maßnahmen anzukündigen, bleibe dem Heer nichts anderes über als "Rasch auf die Rettung zu warten", sagte Kunasek, der eine rasche Sonderfinanzierung zur Aufrechterhaltung der Sicherheit forderte.

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