Keine Änderung der EU Regeln für gefährliche Chemikalien via TTIP

EU-Handelskommissar De Gucht beantwortet Schreiben von Umweltorganisationen

Brüssel (OTS) - Eine mögliche EU-US Handelsvereinbarung würde unter keinen Umständen die bestehenden europäischen Umwelt und Gesundheitsstandards der EU in Bezug auf Chemikalien herabsetzen, schrieb EU-Handelskommissar De Gucht in seiner Antwort auf einen Brief von Umweltorganisationen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben die EU-Standards auf globaler Ebene ein vorbildliches und exzellentes Niveau erreicht, ganz besonders seit der Verabschiedung von REACH (Verordnung zum Schutz des Menschen und der Umwelt vor gefährlichen Chemikalien) Das wird sich durch ein mögliches TTIP-Abkommen nicht ändern, fügte De Gucht hinzu.
Der Brief macht auch deutlich, dass aktuelle EU und US Regulierungen für Chemikalien beträchtlich unterschiedlich sind, sodass weder gegenseitige Anerkennung noch Harmonisierung erreichbar sind. Die EU sieht jedoch in 4 Bereichen Raum für Zusammenarbeit mit den USA:
- Prioritätensetzung bei der Beurteilung von Chemikalien;
- Klassifizierung und Etikettierung von Chemikalien;
- Identifizierung und Befassung mit neu aufkommenden Problemen;
- Datenaustausch und effektiverer Datenschutz von vertraulichen Geschäftsinformationen.
Diese Maßnahmen können unsere Systeme effizienter machen und somit die Kosten für Unternehmen und Regulierungsbehörden senken.

Das Antwortschreiben des EU-Handelskommissars finden Sie hier:
http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2014/october/tradoc_152820.PDF

Das Schreiben der Umweltorganisationen an EU-Kommissar De Gucht finden Sie hier:
https://noharm-europe.org/sites/default/files/documents-files/2760/Chemicals%20and%20TTIP%20letter_final.pdf

Die Verhandlungsrichtlinien der EU für Chemikalien können Sie hier nachlesen:
http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2014/may/tradoc_152468.pdf

Informationen zur REACH-Verordnung finden Sie hier:
http://echa.europa.eu/de/regulations/reach/understanding-reach

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Heinz-Rudolf Miko
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