Bundesheer - Stronach/Köfer/Theuermann: "Sicherheitspolitischer Kahlschlag geht weiter!"

Reform ist sicherheitspolitischer Unfug der Marke "Un-Klug". Heftige Kritik auch an LH Kaiser

Wien/Klagenfurt (OTS) - "Vor wenigen Monaten waren es über 20 Polizeidienststellen in unserem Bundesland, heute sind es eine Kaserne und ein gesamter Hubschrauberstützpunkt, die geschlossen werden. Welche Sicherheitsinfrastruktur steht als nächstes auf der rot-schwarzen Abschussliste? Wie sollen die Menschen weiter verunsichert werden?" Diese Fragen stellen heute nach dem Bekanntwerden der "Bundesheer-Reformpläne" der Kärntner Landesrat Gerhard Köfer und LAbg. Isabella Theuermann. "Kärnten ist im sicherheitspolitischen Poker der Bundesregierung einmal mehr der klare und eindeutige Verlierer. Die Schließung des hervorragend arbeitenden Hubschrauberstützpunktes, der südlichste in Österreich, ist durch kein fachliches und sachliches Argument zu erklären", führt Theuermann weiter aus, die auf die erhebliche Bedeutung des Hubschrauberstandortes besonders bei Katastrophenfällen (Schneechaos, Hochwasser, Waldbrände, etc.) hinweist. Klagenfurt wird bei Auslandsflügen auf den Balkan als Betankungsmöglichkeit und zur Zollabfertigung herangezogen und ist damit eine Drehscheibe für die internationalen Einsätze des Bundesheeres, was auch die Wichtigkeit des Stützpunktes verdeutlicht. Die geschlossene Kaserne in Bleiburg war (ist) zudem die einzige militärische Einheit im Osten von Klagenfurt.

"Wir lehnen diese eiskalte und planlose Zusperrorgie der Bundesregierung entschieden ab. Das ist keine Reform, das ist sicherheitspolitischer Unfug der Marke "Un-Klug", so Köfer, der auch mit Landeshauptmann Kaiser hart ins Gericht geht: "Der Landeshauptmann hat leider seine Rolle vollkommen falsch verstanden:
Seine Aufgabe ist es nicht die fehlerhafte SPÖ-Sicherheitspolitik rechtzufertigen, sondern vielmehr muss sich Kaiser zu jeder Zeit schützend vor die Bevölkerung stellen. Den Erhalt der Kärntner Militärmusik als Verhandlungserfolg verkaufen zu wollen, ist in Anbetracht der Schließung von zwei wichtigen Einrichtungen des Bundesheeres in Kärnten wohl ein blanker Hohn und ein Schlag ins Gesicht der Bediensteten." Köfer und Theuermann fordern Klug und Kaiser ultimativ auf, von den "Reformvorhaben" umgehend Abstand zu nehmen und in Bezug auf zukünftige "Sparpläne" bereits jetzt vollkommene Transparenz walten zu lassen.

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