FPÖ-Leyroutz: Kärnten schlittert in dramatische Ärztemangelsituation in Niederlassung und in Spitälern

Medizinstudium: Prettner bejubelt Rückgang bei Kärntens Studienanfängern als "Kärntner Erfolg"

Klagenfurt (OTS) - Es vergehe keine Woche, in der Kärntens Gesundheits-und Spitalsreferentin LH-Stv. Dr. Beate Prettner nicht beweist, dass sie keine Ahnung hat, was in ihrem Bereich passiert. Zuletzt wurde dies beim Spitalsärzte-Streik offenbar, und heute funktionierte Prettner eine Krisenbotschaft zur Jubelmeldung um, kritisiert der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Mag. Christian Leyroutz. "Wenn nur 56 junge Kärntner das Medizinstudium beginnen, so ist dies alarmierend und kein Grund zum Jubeln. Es ist eine erschreckend niedrige Zahl, die einmal mehr darauf hindeutet, dass Kärnten spätestens ab 2020 in einen dramatischen Mangel an Ärzten gerät", so Leyroutz. Vor 5 Jahren waren es doppelt so viele Kärntner und 2005 sogar dreimal so viele", teilt Leyroutz mit.

Leyroutz verweist auf Zahlen der Ärztekammer, die ebenfalls auf einen Rückgang der Kärntner Studienanfänger in Medizin um mehr als 80 % seit 2005 hinweist und die davor warnt, dass im Jahr 2020 44 % aller niedergelassenen Allgemeinmediziner und 45 % aller niedergelassenen Fachärzte das 65. Lebensjahr erreichen und in Pension gehen werden.

In wenigen Jahren müssen also mehr als 200 Kassenstellen besetzt werden. "Woher sollen diese kommen, wenn in den Spitälern ebenfalls ein Mangel an Ärzten besteht und vor allem ein Engpass bei den Turnusärzten zu verzeichnen ist", fragt Leyroutz. Es sei beängstigend, dass Prettner diese Entwicklung negiert. (Schluss)

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