Queerer Kleinprojektetopf: Projektförderung gegen Homophobie

Projekte zu den Themen Regenbogenfamilien, internationale Solidarität und Wissenschaft

Wien (OTS) - Der auf Initiative von Stadträtin Sandra Frauenberger bestehende Queere Kleinprojektetopf wurde heuer zum fünften Mal vergeben und mit Euro 21.000,- dotiert. "Dieser Kleinprojektetopf hat in den fünf Jahren seines Bestehens bereits 46 Wiener Projekte gefördert und ist so zu einem unverzichtbaren Motor und einer nachhaltigen Absicherung der Innovationskraft für die lesbisch/schwule und transgender Community in Wien geworden.", sagt Frauenberger.

Geförderte Projekte

In der zweiten Jahreshälfte 2014 wurden vier Projekte mit durchschnittlich Euro 2.446,- gefördert. Der ExpertInnenbeirat unter dem Vorsitz der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt) erkannte folgenden Vereinen die Projektförderung zu: Dem Verein "Projektor" für seine Publikation "Pink Labour on Golden Streets", dem Verein "Frauen*Café" für seine Konferenz und Festival "Kevir_feminist_actziya 2014", der Verein "FAmOs" für eine Vortragsreihe für Regenbogen-Eltern sowie dem Verein "ag.pro" für die Ausrichtung seines wissenschaftlichen Forschungspreises 2014.

"Auch diesmal war die Entscheidung im Beirat nicht leicht, denn die Qualität und Vielfältigkeit der eingereichten Projektideen war wieder erfreulich hoch", beschreibt Mag. Wolfgang Wilhelm von der WASt den Diskussionsprozess und erklärt: "Prinzipiell kann für jedes Projekt, das über die Basisarbeit eines Wiener Vereins hinausgeht und das unseren Förderrichtlinien entspricht, eine Förderung beantragt werden. Als besonders förderwürdig erachtet der Beirat aber Projekte, die aktuelle Themen zur Bekämpfung von Homo- und Transphobie nachhaltig aufgreifen und wichtige Diskurse sinnvoll weiterführen".

Queerer Kleinprojektetopf 2015

Projekte für das Jahr 2015 können ab sofort bei der WASt eingereicht werden. Genauere Informationen wie die Förderrichtlinien und die erforderlichen Formulare stehen auf der Homepage der WASt (www.queer.wien.at). (Schluss)grs

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