ORF III am Wochenende: "ORF-Lange Nacht der Museen" live und ein "Erlebnis Bühne"-Abend mit Wilhelm Tell

Außerdem: Franzobels "Metropolis" aus dem Stift Melk und "Operette sich wer kann: Der Graf von Luxemburg"

Wien (OTS) - Das österreichische Museumsereignis als ORF-III-Live-Event: Am Samstag, dem 4. Oktober 2014, begleiten Peter Fässlacher und Ani Gülgün-Mayr den ganzen Abend lang - von 20.00 Uhr bis ca. 1.00 Uhr nachts - die 15. "ORF-Lange Nacht der Museen": mit zahlreichen Live-Einstiegen und -Schaltungen in die Bundesländer sowie prominenten Gesprächspartnerinnen und -partnern. Moderator Karl Hohenlohe begibt sich außerdem für sieben jeweils halbstündige Folgen von "Aus dem Rahmen" auf Expedition durch die vielfältige Museumslandschaft Österreichs. Zu sehen sind weiters auch ausgewählte Episoden der Miniserie "Denkmäler", vorgestellt von ORF-Moderatoren.

Die ORF-III-Highlights am Sonntag, dem 5. Oktober: Um 9.00 Uhr steht "Metropolis: Das große weiche Herz der Bestie" aus dem Stift Melk auf dem Programm, ein vom ORF-Landesstudio Niederösterreich aufgezeichnetes Bühnenstück nach dem Text des Schriftstellers Franzobel. Um 16.50 Uhr präsentiert Christoph Wagner-Trenkwitz in "Operette sich wer kann" Franz Lehárs Salonoperette "Der Graf von Luxemburg". Der "Erlebnis-Bühne"-Abend widmet sich ganz Gioachino Rossinis letzter Oper "Wilhelm Tell" und zeigt eine Aufzeichnung vom Rossini Opera Festival aus Rossinis Geburtsstadt Pesaro.
Zur Einstimmung darauf bringt ORF III um 18.30 Uhr die Dokumentation "Wilhelm Tell: Dichtung und Wahrheit" sowie um 19.25 Uhr das Künstlerporträt "Juan Diego Flórez - Ein Star aus Lima", das die Karriere des Tenors beleuchtet, die beim Rossini Festival in Pesaro einst begann und wo Flórez 2013 im anschließend gezeigten "Wilhelm Tell" in der Partie des Arnold triumphierte.

Die Sendungen im Detail:

Samstag, 4. Oktober: Die "ORF-Lange Nacht der Museen" live in ORF III

Nach einem Auftaktgespräch mit ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und Kulturminister Dr. Josef Ostermayer live vom Maria-Theresen-Platz begrüßen die Moderatoren Peter Fässlacher und Ani Gülgün-Mayr in regelmäßigen Live-Einstiegen Prominente aus Kunst und Kultur sowie Museumsbesucherinnen und -besucher (Details unter presse.ORF.at) zum Interview. In drei kurzen Episoden während der Live-Einstiege präsentieren ORF-Moderatoren den Denkmalreichtum der Republik: Barbara Rett lädt das Publikum ins Schloss Schönbrunn, Karl Hohenlohe in die Kapuzinergruft und Peter Fässlacher in das Steinhaus Domenig.
Zwischen den Live-Schaltungen präsentiert ORF III ausgewählte Folgen von "Aus dem Rahmen", in denen Karl Hohenlohe einige der spannendsten Museen und Galerien des Landes besucht, so u. a. das Kunsthistorische Museum Wien (20.15 Uhr), das Heeresgeschichtliche Museum (20.55 Uhr), das Sisi-Museum (21.35 Uhr), das Sigmund-Freud-Museum und den Wiener Narrenturm (22.15 Uhr), Stift Melk (22.55 Uhr), das Kriminalmuseum (23.40 Uhr) sowie das Zeughaus in Graz (0.20 Uhr).
Weitere Informationen unter presse.ORF.at.

Sonntag, 5. Oktober:

"ORF III spezial: Metropolis: Das große weiche Herz der Bestie" (9.00 Uhr)

Ein Theatererlebnis der besonderen Art präsentierten heuer die Sommerspiele Melk. Vor der Kulisse des berühmten Benediktinerstifts stand die Uraufführung von "Metropolis" nach einem Text des oberösterreichischen Schriftstellers Franzobel auf dem Programm - ORF Niederösterreich hat die Produktion aufgezeichnet (Regie: Karina Fibich). Die Grundlage für Franzobels Bühnenstück war der gleichnamige Stummfilm-Klassiker von Fritz Lang aus dem Jahr 1926. Im Mittelpunkt steht die Stadt Metropolis, in der eine gierige und blindwütige Oberschicht über Menschen und Maschinen herrscht.

Im Franzobels modernem Märchen (Bühnenregie: Alexander Hauer, Hauptrolle: Ivana Rauchmann) treffen Gier und blindes Wüten auf die ehrliche Sehnsucht nach Erlösung, prallen Wollust und Prahlerei auf die Hoffnung nach dem Paradies. Inmitten einer brodelnden, sich selbst vernichtenden Atmosphäre setzt sich schließlich die Erkenntnis durch, dass zwischen "Hirn" und "Händen" das "Herz" vermitteln muss. Das - hoffnungsvolle - Finale des Bühnentextes betont die Kraft des Einzelnen und erinnert gleichzeitig an die Verantwortung aller für ein positives Miteinander.

"Operette sich wer kann: Der Graf von Luxemburg" (16.50 Uhr)

Christoph Wagner-Trenkwitz präsentiert diesmal Franz Lehárs Salonoperette "Der Graf von Luxemburg", in der Fürst Basil Basilowitsch im Pariser Bohème-Milieu alles in Gang setzt, um die bürgerliche Sängerin Angèle Didier zum Altar führen zu können. Die Uraufführung fand 1909 am Theater an der Wien statt. In der Verfilmung aus dem Jahr 1973 zu sehen sind u. a. Erich Kunz (Fürst Basil Basilowitsch), Eberhard Wächter (Graf René), Lilian Sukis (Angele Didier) oder Kurt Sowinetz (Pellegrin).

"Erlebnis Bühne"-Abend für Wilhelm Tell: Doku "Wilhelm Tell: Dichtung und Wahrheit" (18.30 Uhr), Künstlerporträt "Juan Diego Flórez - Ein Star aus Lima" (19.25 Uhr), Rossinis Oper "Wilhelm Tell" (20.15 Uhr)

Der "Erlebnis Bühne"-Abend steht diesmal ganz im Zeichen von Gioachino Rossinis Oper "Wilhelm Tell". Die Dokumentation "Wilhelm Tell: Dichtung und Wahrheit" besucht die Schauplätze aus dem Drama Friedrich Schillers: Zitate aus Schillers "Wilhelm Tell" zeichnen gemeinsam mit historischen Dokumenten und einem Exkurs in die filmische Umsetzung des Stoffes ein assoziatives Bild des Schweizer Nationalhelden, der wahrscheinlich nie real existiert hat. Es sprechen Hugo Loetscher, Jean Francois Bergier, Peter Stamm, Herve Dumont, Max Frisch und Barbara Piatti.
Das Künstlerporträt "Juan Diego Flórez - Ein Star aus Lima" widmet sich anschließend jenem Tenor, der seit seinen ersten furiosen Auftritten von der Fachpresse mit Lobreden bedacht wird, seinen Karrierestart aber dem Zufall verdankte: Mit zarten 23 Jahren sprang Flórez beim Rossini Opera Festival in Pesaro für einen erkrankten Kollegen ein - und eroberte Publikum und Kritiker. Matthew Tucker geht in diesem Porträt der steilen Karriere des jungen Musikers nach, der in der anschließenden Opernaufzeichnung von Rossinis "Wilhelm Tell" aus dem Vorjahr in der Partie des Arnold Triumphe feierte. Unter der musikalischen Leitung von Michele Mariotti und der Regie von Graham Vick sind in dieser Inszenierung von Gioachino Rossinis "Grand opéra" außerdem zu sehen und hören: In der Titelrolle Nicola Alaimo, weiters neben Flórez u. a. Marina Rebeka, Amanda Forsythe, Luca Tittoto, Allessandro Luciano, Simon Orfila und Simone Alberghini. Es spielt das Orchestra del Teatro Comunale di Bologna.

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