APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Mitterlehner, Faymann und Kurz aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 26.09.2014 bis 02.10.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP). Bei der Regierungsklausur die am Samstag in Schladming stattfand, einigten sich die Regierungsmitglieder auf ein Steuerentlastungsvolumen von fünf Milliarden Euro. Offen blieb die Frage der Gegenfinanzierung, zudem sei die Steuerreform auch von der Entwicklung der Konjunktur abhängig. Mitterlehner hält von einem Inkrafttreten während des Jahres nichts und sieht auch kein Potenzial für eine rückwirkende Regelung.

Stimmung und Teamkultur seien noch nie so gut gewesen wie dieses Mal, betonte der Vizekanzler zum Abschluss.

Zur Entschärfung des akuten Asylproblems, hat Vizekanzler Mitterlehner zwei Gebäude der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) zur Verfügung gestellt. Der Aufenthalt der Asylwerber sei aber auf vier Monate beschränkt, so Mitterlehner.

Auf Platz vier etablierte sich der steirische Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ) als Neueinsteiger der Woche. Mit seiner Ankündigung von Montag, bei der Landtagswahl im Herbst 2015 wieder als Spitzenkandidat anzutreten, schuf Voves, innerhalb der sogenannten "Reformpartnerschaft" mit der ÖVP, neue Verhältnisse. Voves und ÖVP-Klubobmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) wollten entweder gemeinsam wieder antreten oder gemeinsam abtreten. Der steirische ÖVP-Klubobmann überlegt aber noch, ob er erneut für die Landtagswahl kandidieren möchte. Schützenhöfer verspüre für seine Entscheidung keinen Termindruck.

Eine zukünftige Zusammenarbeit mit einer der anderen Parteien - also FPÖ, Grünen, KPÖ oder womöglich auch Neos - schließt Franz Voves "eher aus".

Rückfragen & Kontakt:

APA DeFacto GmbH
Tel.: +43 1 36060 - 5123
analyse@defacto.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAW0001