SP-Papai/Al-Rawi/Tanja Wehsely: Wir verurteilen alle Formen von Rassismus und Islamfeindlichkeit

Wien schafft "Netzwerk zur Deradikalsierung und Prävention"

Wien (OTS/SPW-K) - "Wir nehmen die Sache ernst. Diese Aktion ist besorgniserregend und auf das Schärfste zu verurteilen. Rassismus und Islamfeindlichkeit haben bei uns nichts verloren. Der soziale Zusammenhalt und Solidarität IST ein wichtiger Bestandteil unsere Gesellschaft. Im Zentrum der Wiener Integrationspolitik steht die Förderung des Zusammenlebens in dieser Stadt. Alle Kräfte sind aufgerufen, sich gegen jegliche Form der Extremismus einzubringen. Jetzt ermittelt der Verfassungsschutz", erklärten der Bezirksvorsteher Georg Papai und die SP-Gemeinderäte Omar Al-Rawi und Tanja Wehsely unisono angesichts der islamfeindlichen Aktion rund um die Moschee in Floridsdorf, bei der Straßenschilder überklebt wurden.

Mit dem 'Netzwerk zur Deradikalisierung und Prävention' hat die Bundeshauptstadt auf dieses Phänomen reagiert: "Wien ist sich der Ernsthaftigkeit des Problems schon seit längerem bewusst. SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, JugendbetreuerInnen, KindergartenpädagogInnen und andere MitarbeiterInnen der Stadt, die mit und für gefährdete Jugendliche arbeiten werden mit den spezifischen Präventionsmethoden vertraut gemacht, lernen die Anwerbemaßnahmen der Terrororganisationen kennen und den gefährdeten Jugendlichen und deren Familien helfen. Denn es geht immer und vor allem darum, präventiv zu arbeiten aber auch betroffenen Familien beizustehen", so Wehsely.

Hintergrund: Schon seit Frühjahr 2014 arbeitet eine Steuerungsgruppe an dem Aufbau des Netzwerkes, beteiligt sind unter anderem die Magistratsabteilungen 17 (Integration), 11 (Familie), 13 (Jugend) sowie der Wiener Stadtschulrat. Als zentrale Koordinationsstelle fungiert die Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft. Die vergangenen Monate wurden vor allem dazu genutzt, sich untereinander zu vernetzen, in jeder Abteilung eine Kompetenzstelle einzurichten und spezifische Schulungen zu konzipieren, mit denen in der Jugendarbeit bereits begonnen wurde.

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