ANIMAL SPIRIT: Islamisches Schächt-Opferfest beginnt genau am Welt-Tierschutztag

"Kurbam Bayrami", wo Hunderttausende Tiere "geopfert" werden, findet heuer vom 4.-7. Oktober 2014 statt

Laaben (OTS) - Diesem archaischen Opferritual liegt im Judentum die Erzählung der Beinahe-Opferung Isaaks (Genesis 22,1-19) durch Abraham, oder im Islam das Gedenken an den Propheten Ibrahim zugrunde, der bereit war, seinen Sohn Ismail für Allah zu opfern. Nach islamischem Glauben sollte jeder wirtschaftlich Bessergestellte ein Opfer bringen, als Opfertiere dienen dafür Ziegen, Schafe, Rinder oder Kamele. In Österreich leben ca. eine halbe Million Bürger islamischen Glaubens. Sei es aus Unkenntnis oder Gewohnheit, halten sich einige von ihnen nicht an das in Österreich bestehende Betäubungsgebot und schlachten Tiere ganzjährig - aber besonders anläßlich des "Kurban Bayrami Opfer-Festes" - ohne jegliche Betäubung, oft in Hinterhöfen oder auf offenem Feld. Ein solches betäubungsloses Schächten von warmblütigen Wirbeltieren ist aber als bewußte und vorsätzliche Tierquälerei einzustufen - sonst wäre diese Tötungsart nicht laut geltendem Tierschutzgesetz ausdrücklich verboten.

Dazu Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT: "Leider wurde im politisch über-korrekten Österreich im Tierschutzgesetz von 2005 das bis dahin geltende generelle Betäubungsgebot bei Schlachtungen bereits ausgehöhlt und im § 32 TSchG die Ausnahmeregelung für "rituelle", also religiöse, Schlachtungen geschaffen; danach müssen die Tiere erst NACH dem Kehlschnitt betäubt werden, das sog. Post-cut Stunning. Das bedeutet nach unserer Ansicht und der vieler unbeeinflußter Fachleute zusätzlichen Streß, Angst und Schmerz, somit eine völlig sinnlose und gesetzlich legitimierte schwere Tierquälerei! Es steht zu befürchten, daß durch das gestern von der Bundesregierung präsentierte neue Islam-Gesetz diese Lizenz zur rituellen und vorsätzlichen Tierquälerei noch weiter festgeschrieben wurde."

Dr. Plank weiter: "ANIMAL SPIRIT betreibt Tierschutz nicht nur am 4. Oktober, sondern 365 Tage im Jahr, z.B. in unseren Gnadenhöfen Hendlberg und Esternberg mit mehr als 470 vor dem Schlachttod oder aus schlimmer Haltung geretteten Tieren. Jeden September und Oktober finden zudem die traditionellen "Schlachtfohlen-Märkte" für Haflinger und Noriker statt, von denen wir heuer bereits 43 freikaufen und an gute Privat-Plätze vermitteln konnten - alleine gestern waren es wieder 10 Fohlen! Was wir uns anläßlich des Welt-Tierschutztages von der Regierung wünschen, sind nicht schöne, aber leere Worthülsen und kein Kniefall vor sog. Traditionen oder archaischen, tierquälerischen Opferritualen - egal ob von alteingesessenen oder zugewanderten Mitbürgern begangen - aus falsch verstandener "politischer Korrektheit"; wir fordern eine klare Gesetzgebung, die endlich dem Mensch-Tier-Verständnis des 21. Jahrhunderts und v.a. der wissenschaftlich begründeten Leidensfähigkeit unserer Mitgeschöpfe Rechnung trägt."

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