Bundesregierung: Milliarden Euro für Bankenkriminalität, kein Geld für Sicherheit von Bevölkerung und Wirtschaft.

Wer bei der Sicherheit "spart", riskiert bewusst Leben, Leid und Tod.

Vomp/Innsbruck/Wien (OTS) - Unglaubliches spielt sich derzeit in Tirol ab: Der seit Jahrzehnten bewährte letzte Hubschrauberstützpunkt in der Frundsberg-Kaserne in Vomp für ganz Westösterreich (!) soll ebenso geschlossen werden wie die in Katastrophenfällen unverzichtbare Pontlatzer-Kaserne in Landeck. Weil für das Bundesheer und damit die Sicherheit von Bevölkerung und Wirtschaft, von Einheimischen und Gästen, im Sommer wie im Winter, angeblich kein Geld da ist.

Glasklarer Befund: Noch niemals in der Geschichte der 2. Republik haben die Steuerzahler - vor allem die Lohnsteuerpflichtigen - so viel an Steuern bezahlt wie heute.

Die Bundesregierung setzt damit ein klares Zeichen, dass ihr die Sicherheit im Westen der Republik, bei den Nettozahlern, nichts wert ist. Motto: "Sollen sie halt schauen dort hinter den Bergen, wie sie im Fall von Lawinenunglücken, Überschwemmungen, Muren oder sonstigen Katastrophenfällen damit umgehen". Wo in der Vergangenheit die Vomper Alouette 3 ebenso wertvollste Dienste geleistet hat wie die bewährten Einsatzkräfte und das Equipment der Landecker Pontlatzer-Kaserne.

Nostalgie? Nein, nur die berechtigte Forderung, Sicherheit zu erhöhen statt zu reduzieren! Vor allem in einer Zeit des Klimawandels, wo niemand weiß, mit welchen Extremsituationen in dichtest besiedelten und bewirtschafteten sensiblen alpinen Räumen in Zukunft zu rechnen ist.

"Lawinenkatastrophe von Galtür 1999, Hochwasser 2005, Hubschrauberabsturz am Achensee 2011, diverse Waldbrände, Murenabgänge und sonstige Notsituationen" - alles vergessen? Und immer ist die in den Bergen besonders bewährte Alouette 3 des Hubschrauberstützpunktes in der Vomper Frundsberg-Kaserne stets vor Ort und leistet in diesen Notfällen beste Arbeit für Bevölkerung und Wirtschaft. Beim Hochwasser 2005 wurden die ersten eingeschlossenen Personen mit dem Vomper Hubschrauber ausgeflogen.

Die Bundesregierung hat sich für einen anderen "Sicherheits-Wert" entschieden: Sie stellt lieber Milliarden Euro für die Sicherheit der kriminellen Täter in der Hypo Alpe Adria Bank Int. AG zur Verfügung:
Ab in eine vom Steuerzahler zu finanzierende "Bad Bank" und damit der "Mantel des Schweigens" über alle, die dieses milliardenschwere Desaster seit Jahren ermöglicht haben: Gewissenlose Politiker, interne und externe Revisoren, FMA und Nationalbank oder auch der Bundesrechnungshof, der sich sofort hinter seiner "ex post" - im Nachhinein - Kontrolle verstecken konnte.

Trotzdem und gerade deswegen ein klarer Appell an die Landes- und Bundespolitiker: Lassen Sie diese "finanzielle Werteumkehr mit Steuergeld" nicht zu und vergessen Sie eines nicht: Diese Kasernen gehören NICHT Ihnen - sie gehören uns Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern. Sie wurden mit unserem Steuergeld errichtet und betrieben. Und wir bekennen uns zum Erhalt dieser bewährten, schnellen und raschen Sicherheitseinrichtungen und fordern "Steuergeld für Sicherheit statt für Bankenkriminalität", um es auf den Punkt zu bringen.

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