Wien macht Programm: Neues SPÖ-Parteiprogramm bis 2016

SPÖ Wien will die Zukunft der Gesellschaft aktiv gestalten. Einladung an alle Wienerinnen und Wiener, an offenem Diskussionsprozess teilzunehmen

Wien (OTS/SPW) - Das Parteiprogramm der SPÖ stammt aus dem Jahr 1998. Zeit also, den politischen Standpunkt zu hinterfragen, vor allem im Angesicht einer sich immer rasanter verändernden Gesellschaft. Die SPÖ im Bund erarbeitet bis 2016 ihr neues Parteiprogramm, die Initialzündung dazu kommt aus den Ländern. Die Wiener Landespartei startet heute, am 2. Oktober, im Palais Ferstl ihren Diskussionsprozess.

Landesparteivorsitzender Michael Häupl, Landesparteisekretär Georg Niedermühlbichler und seine Stellvertreterin Katharina Schinner laden alle Wienerinnen und Wiener ein, nicht nur mitzudiskutieren, sondern aktiv und konstruktiv an der Gesellschaft der Zukunft mitzubauen. Es soll mutig, öffentlich und ohne Tabus diskutiert werden. Alle gesellschaftlichen Gruppen werden einbezogen, es werden also auch Menschen angesprochen, die kein Naheverhältnis zur SPÖ haben. Vertreter der Landespartei und der Bezirke werden im öffentlichen Raum Menschen ansprechen und eruieren, wo die kleineren und größeren Probleme in der Bewältigung des Alltag liegen - und wie die politischen Antworten darauf lauten können. Es wird auch Diskussionsveranstaltungen geben; dazu sind alle Wienerinnen und Wiener eingeladen.

Bereits jetzt kann auf www.wienmachtprogramm.at mitgeredet werden:
Ideen und Vorschläge sind gefragt, genauso wie die Teilnahme an einer Umfrage zu den Grundwerten der SPÖ. Ab November stehen Ansprechpartner in den Bezirken zur Verfügung, die sich dort um Ideensammlung und Diskussion kümmern. Im Frühling 2015, wenn die ersten thematischen Pflöcke einmal eingeschlagen sind, wird es offene Diskussionsforen auf der Homepage geben. Zu einem Zeitpunkt übrigens, wo die ÖVP ihren Prozess "Evolution" bereits abgeschlossen haben will. Die SPÖ Wien wird sich für den Erneuerungsprozess ausreichend Zeit nehmen, um die Meinung der Menschen auch gebührend einfließen lassen zu können.

2016 soll der Prozess unter der Leitung des Wiener Bildungssekretärs Marcus Schober zu einem ersten Abschluss kommen, das wird aber nicht das Ende der Entwicklung sein. Das neue Programm soll erstmals ein "lebendes Parteiprogramm" sein, das etwa mit jährlichen Lageberichten die Adaption an gesellschaftliche Entwicklungen ermöglicht. Die SPÖ Wien versteht sich als lernende Organisation, die am Puls der Zeit gesellschaftliche Entwicklungen nicht nur begleitet sondern bewusst mitgestaltet. Es gilt das Zitat des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl: "Es geht nicht darum, wie unsere Gesellschaft nach Prognosen in 10, 20 oder 30 Jahren aussehen wird. Es geht darum, wie wir wollen, dass unsere Gesellschaft aussieht." Damit ist auch der Gestaltungsanspruch für dieses Land klargestellt. (Schluss) uhl

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