Neues Wissen junger Forscher: Was den Standort weiterbringt!

Erstmals vergeben die Wirtschaftskammern Österreichs Preise für wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Unternehmertum und Standort - Verleihung von "Zukunft | Wirtschaft"-Stipendien

Salzburg (OTS) - Dominik Leuzinger (FH Oberösterreich), Laura Puchtler (FH Johanneum) und Eva Rohn (Universität Salzburg) sind die ersten ausgezeichneten Stipendiaten im Rahmen des wissenschaftlichen Wettbewerbs "Zukunft | Wirtschaft" der österreichischen Wirtschaftskammern.
Die Wirtschaftskammer-Organisation will damit nicht nur den akademischen Nachwuchs fördern, der zu den Themen Unternehmensstandort, Rahmenbedingungen, Wachstum und Unternehmertum wissenschaftlich arbeitet, sondern auch, um neues Wissen zu generieren. Insgesamt 37 Arbeiten wurden zum Wettbewerb eingereicht. Die Jury (Univ.-Prof. Gottfried Haber, Donau Universität Krems, Dr. Christoph Schneider, Leiter der Stabsabteilung Wirtschaftspolitik der WKÖ, Mag. Helmut Eymannsberger, Leiter der Stabstelle Wirtschafts-und Standortpolitik der Wirtschaftskammer Salzburg) kürten schließlich Dominik Leuzinger, Laura Puchtler und Eva Rohn zu den Gewinnern des Stipendiums.
Verliehen wurden die Preise nun im Rahmen des "Austrian Business Openings" am 2. Oktober in Salzburg, eine Tagung, die ganz im Zeichen von Entrepreneurship und Standortstrategien stand. Die Sieger erhielten je 3.000 Euro. Die Stipendien wurden von WKÖ-Präsident Dr. Christoph Leitl und Univ.-Prof. Gottfried Haber übergeben. "Radikale" Innovationen, Zukunftsbranche Luft- und Raumfahrt, gelingende Firmen-übergaben
Dominik Leuzinger widmete sich in seiner Masterarbeit ("The Business Development Process for Radical Innovations Conception of a Framework for Commercializing Innovations outside a Firm s current Strategic Focus by example of a new Plasma Technology") der Konzeption eines Modells für die systematische Entwicklung und Förderung von radikalen Innovationsprojekten innerhalb technologieorientierter Organisationen am Beispiel eines realen Unternehmens. Die Arbeit liefert einen ersten Ansatz zur Gestaltung des gesam-ten Geschäftsentwicklungsprozesses.
Laura Puchtler verfasste ihre Masterarbeit zum Thema "Styrian Suppliers in the Aerospace Industry: their competences, market position and future paths". Sie analysierte hierbei den Ist-Stand des steirischen Luftfahrtmarktes und beschäftigte sich mit der Frage, wie sich die Zulieferindustrie für den Luft- und Raumfahrtsektor entwickelt hat und weiter entwickeln kann. Die Arbeit liefert damit wesentliche Hinweise zur Positionierung der heimischen Wirtschaft und bildet eine Grundlage für die weitere Forschung.
Für den Großteil der österreichischen Unternehmen stellt die Unternehmensübertragung von einer Generation auf die nächste eine zentrale, aber kritische Phase des Unternehmens dar. Vor diesem Hintergrund schrieb Eva Rohn ihre Dissertation zum Thema "Die steuerliche Vorteilhaftigkeit entgeltlicher Betriebsübertragungen im Familienverband". Dabei stellte sich heraus, dass die vermutete Vorteilhaftigkeit der unentgeltlichen Übertragung nicht immer die beste Lösung ist. Es wird auch dargelegt, unter welchen Prämissen die entgeltliche Betriebsübertragung der unentgeltlichen im Hinblick auf die steuerlichen Konsequenzen vorzuziehen ist.

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