Islamgesetz-Transparenz: SPÖ muss hier Transparenz besonders ins Herz schließen

TKG bedankt sich und gratuliert Bundesregierung zum Begutachtungsentwurf betreffend des Islamgesetzes

Wien (OTS) - Der Obmann der Türkischen KULTURgemeinde in Österreich (TKG), Birol Kilic, bedankt sich in aller Höflichkeit, im Namen der Mitglieder und Sympathisanten des Vereins, bei der Bundesregierung für den Begutachtungsentwurf betreffend der Novelle des Islamgesetzes. "Dieser Entwurf bringt für alle Austro-Moslems sehr viele Rechte", so Kilic und fügt hinzu: "Auf der anderen Seite aber erinnert dieses Papier auch an unsere Pflichten, die wir als Bürger-Pflichten in einer säkularen pluralistischen demokratischen Republik haben. Mit diesem Gesetzesentwurf werden die Sunniten, die Aleviten und Schiiten nicht nur geschützt, diese werden auch als Angehörige gleichberechtigter Glaubensrichtungen mit Respekt und Würde anerkannt, was nicht selbstverständlich ist und deswegen unsere große Anerkennung und unseren Respekt verdient. Für die Türkische KULTURgemeinde kommt die säkulare Verfassung mit rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen als oberstes Prinzip, das Vorrang bei allen religiösen Rechten hat, damit alle Gläubigen, egal welche Religion und alle Nicht-Gläubigen in Ruhe und Frieden, jetzt und in Zukunft, zusammenleben können."

"Damit diese rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen mit Rechtssicherheit, ohne Verwässerung, Verdunkelung, Vernebelung und Verschleierung existieren können, müssen besonders österreichische Parteien, vor allem die SPÖ, in ihren Reihen völlige Transparenz bezüglich politisierten Islamanhängern schaffen, damit das schönste Wort 'Solidarität' nicht als Freunderlwirtschaft missinterpretiert wird, genauso Brüderlichkeit und Freiheit. Für diese drei Werte und für den Säkularismus haben die sozialdemokratischen Vorkämpfer sehr viel geleistet, sogar ihr Leben gelassen, was sehr viel Respekt und Anerkennung verdient. Kurz gesagt: Die SPÖ muss hier Transparenz besonders ins Herz schließen und uns auch dazu ermutigen. Jetzt sollte man nicht unter den Vorwänden Dialog, Partizipation und Integration, einfach unseren Glauben Islam von aus dem Ausland dirigierten Parteien, Institutionen und Sekten, welche Anhänger des 'politisierten Islams' sind, diese Werte (Solidarität, Brüderlichkeit, Freiheit und Säkularität) verwässern oder missbrauchen. Besonders den Punkt 10 des Begutachtungsentwurfs zur 'Regelung zur Untersagung der Finanzierung aus dem Ausland' sollte man sehr genau diskutieren und wasserdicht machen, da hier Ausbeuter im Namen Gottes im wirtschaftlichen und finanziellen Bereich, in dubiose, bis zur transnationalen organisierten Kriminalität reichenden (wo uns gedroht wird), Machenschaften verwickelt sind und somit unseren friedlichen Glauben Islam ausbeuten und Österreich in eine Hochburg bzw. ein Hinterland bzw. einen Hort des 'politisierten Islams' machen, der mit dem wahren und friedlichen Islam nichts zu tun hat. Dagegen rufen wir alle demokratischen Kräfte in Österreich auf, in aller Freundschaft, sachlich Einspruch zu erheben. Niemand darf hier das Stellen von Fragen verhindern und aus den Opfern Täter machen. Man muss hier öffentlich und sachlich, ohne zu hetzen und ohne persönlich zu werden, über diese Probleme in allen Ebenen in Österreich, diskutieren dürfen", betonte der Obmann der Türkischen KULTURgemeinde in Österreich, Birol Kilic.

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