Sidl: NEOS wollen Studien nur noch für Reiche ermöglichen

Geisteshaltung hinter der angeblich neuen Politik ist offensichtlich

St. Pölten (OTS/SPI) - Als "mehr als entbehrlich" bezeichnet der Jugend- und Wissenschaftssprecher der SPNÖ, LAbg. Dr. Günther Sidl, den gerade wieder aktuellen Vorstoß der NEOS für die Schaffung neuer Studiengebühren. "Mit der Forderung von Studiengebühren von bis zu 1.500 Euro pro Semester ist wieder ein Beweis erbracht, für wen diese neue politische Bewegung in Wahrheit eintritt. Offenbar sollen nur mehr jene studieren dürfen, die aus 'reichem Hause' sind und die Kinder etwa aus ArbeiterInnenfamilien sollen nach dem Willen der NEOS wohl schauen, wo sie bleiben", zeigt sich Sidl empört.

Die Vorschläge einer vorgeblichen sozialen Staffelung und einer Fälligkeit der Gebühren erst nach dem Studium entschärfen die Forderung aus Sidls Sicht nicht im Geringsten: "Wenn nach dem Willen der NEOS Studiengebühren schon ab einem Jahreseinkommen von 11.000 Euro fällig werden sollen, dann zeigt das für mich schon mehr als deutlich, welche Geisteshaltung hinter der angeblich so 'neuen' Politik steht. Junge Menschen mit geringem Einkommen gleich zum Einstieg in ihr Erwachsenenleben mit einem Schuldenberg zu überhäufen, kann ja wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein", so Sidl. "Bildung ist keine Ware, die man meistbietend an Mann und Frau bringen kann, sondern sie muss ein Recht jedes und jeder Einzelnen sein. Und zudem sollte nicht vergessen werden, dass auch für den Wirtschaftsstandort Österreich eine möglichst gute Ausbildung möglichst Vieler entscheidend ist", so Sidl abschließend.

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