NEOS begrüßt die geplante Reform zum Stiftungsrecht

Wissenschaftssprecher Niki Scherak: "Wir brauchen endlich eine Qualitätsoffensive für heimische Universitäten"

Wien (OTS) - "Wir freuen uns, dass Staatssekretär Mahrer unsere Initiativen für eine Reform des gemeinnützigen Stiftungsrechts aufgreift", reagiert NEOS Wissenschaftssprecher Niki Scherak auf die heutige Ankündigung von Harald Mahrer, die Hürden für gemeinnützige Stiftungen senken zu wollen. "Das ist die richtige Richtung, um die Qualität wieder in die heimischen Hochschulen zurückzubringen. Dabei hat er unsere volle Unterstützung. Wir hoffen nur, dass es nicht nur bei leeren Worthülsen bleibt", so Scherak.

Dass dringender Handlungsbedarf besteht, zeigen die aktuellen Uni Rankings von Times Higher Education. Österreichs Universitäten rutschen in den Rankings immer weiter nach hinten. "Statistiken bestätigen, dass Österreichs Universitäten viel zu wenig Geld pro Studierenden zur Verfügung haben", erklärt Scherak. Auch die Betreuungsrelation könne mit anderen Universitäten zum Beispiel in Deutschland und der Schweiz nicht verglichen werden.

NEOS hat bereits Anfang der Woche ein drei Stufen-Modell zur Hochschulfinanzierung neu vorgelegt. Dieses Modell baut auf in einem ersten Schritt auf einer kapazitätsorientierten Studienplatzfinanzierung auf. In einem zweiten Schritt müssen durch eine Reform des Stiftungsrechts mehr private Mittel zu lukriert werden. Und zuletzt muss den Hochschulen die Möglichkeit gegeben werden, nachgelagerte Studiengebühren aller Absolventinnen und Absolventen einzuführen. "Wir brauchen endlich eine Qualitätsoffensive für heimische Universitäten und für die Studierenden vor Ort. Ich lade Herrn Mahrer ein, sich auch mit den beiden anderen Ideen zu beschäftigen und mit uns zu diskutieren", schließt Scherak.

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