FPÖ: Fuchs: Runter mit den Steuern! - Präsentation des freiheitlichen Entlastungsmodells

FPÖ-Maßnahmen sorgen für mehr Netto vom Brutto

Wien (OTS) - "Menschen arbeiten, um zu leben, und leben nicht nur, um zu arbeiten. Deshalb haben wir Freiheitliche ein Steuerentlastungsmodell entwickelt, bei dem sichergestellt wird, dass vom Einkommen auch genug zum Auskommen übrig bleibt", so der freiheitliche Steuerexperte und Finanzsprecher NAbg. MMag.DDr. Hubert Fuchs bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FPÖ Bundesparteiobmann HC Strache anlässlich der Präsentation des FPÖ-Steuerentlastungsmodells, das von den Bürgern auf www.steuernrunter.at und auf der Facebook-Seite www.facebook.com/steuernrunter unterstützt werden kann.

Entlastung der Lohnsteuerzahler

Die Neugestaltung des Einkommensteuer-Tarifs werde unmittelbare Auswirkungen auf die Kaufkraft der Österreicher haben und eine Erhöhung der Inlandsnachfrage mit sich bringen. "Durch diese vermehrten Ausgaben - die ja wiederum Umsatzsteuer auslösen - kann bereits ein Teil der Tarifreform finanziert werden", so Fuchs. Im Detail werde das Existenzminimum steuerfrei bleiben und als Sofortmaßnahme der Eingangssteuersatz auf 25 Prozent gesenkt. Insgesamt werde die Steuerfreigrenze auf 18.000 Euro pro Jahr angehoben, von 18.000 bis 25.000 Euro pro Jahr komme ein Steuersatz von 25 Prozent zum Tragen und von 25.000 bis 50.000 Euro ein Satz von 37,5 Prozent. Von 50.000 bis 80.000 Euro sollen 43,75 Prozent Steuern fällig werden und von 80.000 bis 120.000 Euro der aktuelle Spitzensteuersatz von 50 Prozent. Ab einem Einkommen von 120.000 Euro im Jahr solle es befristet zu einem Steuersatz von 55 Prozent kommen können, erläuterte der FPÖ-Steuerexperte.

Familienentlastungsmodell als Wahlrecht

Für Familien soll es die Möglichkeit geben, das gesamte Familieneinkommen zu ermitteln und auf alle Familienmitglieder aufzuteilen. Durch dieses "Splitting" kann dann die Einkommenssteuer von den jeweils kleineren Einkommen pro Person berechnet werden, was zu einer jährlichen Lohnsteuerentlastung von bis zu 7.000 Euro führt.

Keine Enteignung der Sparer

Arbeitnehmer und Pensionisten werden nicht nur durch die kalte Progression - die im freiheitlichen Entlastungsmodell durch automatische Anpassung der Steuerstufen abgeschafft wird -schleichend enteignet, sondern auch durch die Besteuerung der niedrigen Sparbuchzinsen, welche sich derzeit unter der Inflationsrate befinden. Sparbuchzinsen werden derzeit versteuert, obwohl es sie in Wirklichkeit auf Grund der Inflation nicht gibt. "Das ist eine Enteignung der fleißigen Sparer und de facto bereits eine jährliche Vermögensteuer von derzeit 1,625 Prozent auf alle Spareinlagen", erläutert Fuchs, "und dies im zehnfachen Ausmaß der von der SPÖ geforderten Reichensteuer. Soviel zur sozialen Gerechtigkeit der SPÖ!" Die FPÖ fordert eine Berücksichtigung der Inflationsrate bei der Besteuerung von Zinsen. Nur die um die Inflationsrate bereinigten Zinsen dürfen besteuert werden. "Ist die Inflationsrate höher als der Zinssatz auf die Spareinlagen, so muss man keine Kapitalertragsteuer zahlen", legt der FPÖ-Mandatar das freiheitliche Konzept dar.

Entlastung der Klein- und Mittelbetriebe

SPÖ und ÖVP machen Klientelpolitik für Großkonzerne und Großbanken. Diese bekommen staatliche Milliardenhilfen bei Pleitegefahr oder Managementfehlern. Sie haben ungerechte Steuervorteile und zahlen gemessen am Gewinn nur geringe Steuern. "Wir unterstützen die kleinen und mittleren Betriebe, die unter Bürokratie, Lohnnebenkosten und Kreditklemme stöhnen. Diese sichern als Rückgrat der heimischen Wirtschaft die österreichischen Arbeitsplätze, während die großen multinationalen Konzerne weiterziehen, wenn sie anderswo billiger produzieren können", setzt Fuchs klare Prioritäten. Die FPÖ fordert die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25% und eine Reform des Einkommensteuer-Tarifs, was auch den Unternehmern zugute kommt. Die subventionierten Banken sollen zu leistbaren Krediten für heimische Unternehmen verpflichtet werden und es muss die Möglichkeit alternativer Finanzierungsformen wie Crowdfunding geschaffen werden. Weiters muss es eine Totalreform des Gruppenbesteuerungsprivilegs für internationale Großkonzerne und Banken geben. Neben dem Abbau der Bürokratie und von Sinnlos-Vorschriften soll es eine Erleichterung von Betriebsübergaben wie auch eine Befreiung von Zwangsbeiträgen geben.

"Durch diese Maßnahmen kommt es nicht nur zu einer Stärkung der Kaufkraft, sondern sie trägt auch zur Konsolidierung des Staatshaushaltes bei. Mit dem freiheitlichen Entlastungsmodell schaffen wir mehr Leistungsgerechtigkeit, mehr Verteilungsgerechtigkeit und soziale Sicherheit in Österreich", so FPÖ-Steuerexperte Fuchs abschließend.

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