Luxuspensionen, AUA-Urteil & Co. - Was müssen Arbeitgeber und Anbieter beim Thema Betriebliche Vorsorge in Zukunft beachten?

Vorsorgespezialisten, Steuer- und Arbeitsrechtsexperten erörterten die aktuelle Entwicklung zum Thema Betriebliche Vorsorge und Betriebsübergangsrecht

Wien (OTS) - Die Bedeutung der Betrieblichen Vorsorge sei enorm gestiegen, sind sich die Experten einig: "Angesichts der demografischen Entwicklung und der Situation am Arbeitsmarkt ist ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zur Stärkung der betrieblichen Vorsorge notwendig. Die Beseitigung von finanziellen Ungerechtigkeiten muss Inhalt der kommenden Steuerreform sein," so Mag. Thomas Wondrak, Experte für betriebliche Vorsorge und fachlicher Leiter der Konferenz "Betriebliche Vorsorge", die am vergangenen Dienstag in Wien stattfand.

Die Brisanz des Themas zeigt auch die aktuelle Judikatur: Einem Betriebsübergang, der lediglich dem Ziel der Verschlechterung von Arbeitsbedingungen dient, hat der EuGH in Sachen AUA Kollektivvertrag jüngst eine klare Absage erteilt. "Angesichts der Vorgehensweise der AUA war das Urteil der Richter konsequent," meinte Dr. Roland Gerlach, Arbeitsrechtsspezialist und Vertreter des AUA-Betriebsrates (Boardpersonal) anlässlich der Konferenz.

Wie kann man als Arbeitgeber Fehler bei Betriebsübergängen vermeiden? Was bedeutet die von der Regierung definierte Regelung für die zukünftige Pensionshöhe in der Praxis? Diese Fragen und die aktuelle Judikatur einschließlich Details des EuGH-Urteils im Fall AUA diskutierten bei der vom Linde Verlag veranstalteten Konferenz unter anderem Dr. Tatjana Schrefl, Tax-Manager bei der KPMG, Dr. Hemma Massera, seit 2008 Mitglied des Vorstandes der Generali Pensionskasse AG und Leiterin der Abteilung Betriebliche Pensionsversicherung der Generali Versicherung AG, und der Arbeitsrechtsspezialist Dr. Roland Gerlach.

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