Kadenbach: "Arzneimittelzulassung gehört ins Gesundheitsressort der EU-Kommission"

SPÖ-EU-Abgeordnete kritisiert Juncker-Vorschlag zur Arznei-Verschiebung ins Industrieportfolio

Wien (OTS/SK) - Im Vorfeld des Hearings mit der designierten Kommissarin für Binnenmarkt, Industrie und Unternehmertum, Elzbieta Bienkowska, übt SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach erneut Kritik an der Verschiebung der Arzneimittelzulassung ins Industrieressort: "Den Vorschlag Junckers, die Zuständigkeit für den sensiblen Arzneimittelbereich vom Gesundheits- in das Industrieressort der Kommission zu verschieben, halte ich für falsch!" ****

Arzneimittel seien keine gewöhnlichen Konsumgüter. "Das notwendige Maß strenger Medikamentenkontrollen, um Wirksamkeit sicherzustellen, ist nur im Gesundheitsressort der Kommission zu gewährleisten", betont Kadenbach am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Juncker rechtfertigt seine Entscheidung damit, dass er die Gesetzgebung alle Güter und Dienstleistungen betreffend zusammenlegen und diesen Bereich in das neue Industrie- und Binnenmarktportfolio eingliedern will. Kadenbach, Mitglied im Gesundheitsausschuss im Europäischen Parlament, fordert jedoch eine Ausnahme: "Die Arzneimittelzulassung gehört eindeutig in das Gesundheitsressort der EU-Kommission!" (Schluss) bj/mp

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