Scheiblauer/Skarek: "Investieren in Bildung - gegen Studiengebühren"

Junge Generation NÖ kritisiert die flügellahmen Bildungsideen der NEOS

St. Pölten (OTS) - Überfüllte Hörsäle, lange Warteschlangen, fehlende oder baufällige Infrastruktur prägen im Jahr 2014 den Universitätsalltag in Österreich. Viele StudentInnen verlieren dadurch wertvolle Studienzeit, die ihnen niemals wieder erstattet werden kann und auch die Qualität der Bildung lässt zu wünschen übrig.

Seit Jahren wird über eine adäquate Durchfinanzierung der österreichischen Hochschulen diskutiert, an den Hochschulen ist davon allerdings bisher noch nichts spürbar. Für Daniel Skarek, den Bildungssprecher der Jungen Generation Niederösterreich, seines Zeichens Student an der Wiener Hauptuniversität, ist die derzeitige Situation an den Unis nicht tragbar und gewährleistet nicht die bestmögliche Bildung, welche jungen Menschen in einem zukunftsorientierten Staat, wie Österreich, zusteht.

Es ist daher unerlässlich, so schnell als möglich das Hochschulbudget aufzustocken und erstklassige Ausbildung, auch im internationalen Vergleich, zu garantieren. Wogegen man in der Jungen Generation NÖ entschieden auftritt, sind Studiengebühren - Skarek dazu: "Durch deren flächendeckende Einführung und die dadurch entstehende finanzielle Mehrbelastung werden Menschen aus nicht wohlhabenden Familien stark benachteiligt. Wer zu dieser sehr großen Gruppe von StudentInnen gehört, kämpft ohnehin schon täglich ums finanzielle Überleben. Studiengebühren würden hier noch schwerer ins Gewicht fallen."

Auch der kürzlich von NEOS eingebrachte Vorschlag, Studiengebühren in Höhe von 1500 Euro pro Semester einzuheben und diese beim Berufseintritt wieder zurückzahlen zu lassen, kommt für Albert Scheiblauer, Landesvorsitzender der JG NÖ nicht in Frage. Er rechnet vor: "Man nehme ein Bachelor-Studium von 6 Semestern plus zwei Toleranzsemester - dafür wäre ein Betrag von, sage und schreibe, 12.000 Euro - Minimum - fällig. Junge Menschen nach vielen Jahren Ausbildung und Entbehrung auch noch mit einem Schuldenberg ins Berufsleben zu schicken, widerspricht jeglicher Fairness."
Die beiden Jungpolitiker abschließend: "Im Wahlkampf wollten die NEOS allen Flügel verleihen. Speziell im Bildungsbereich zeigen sie sich aber ziemlich flügellahm und es scheint nun Gewissheit, dass nicht allen Kindern diese Beflügelung zustehen soll, sondern nur jenen, die es sich leisten können."

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JG Niederösterreich, Landessekretär Anton Feilinger, Tel: 02742/2255-150, www.jgnoe.at

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