Freund/Kadenbach zu Canete: "Fehlbesetzung"

SPÖ-Europaabgeordnete kritisieren falsches Konzept im Energiebereich und frauenfeindliche Aussagen

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen des gestrigen Hearings im Europäischen Parlament konnte Miguel Arias Canete, designierter Kommissar für Klimapolitik und Energie, die schweren Bedenken für die SPÖ-Europaabgeordneten Eugen Freund und Karin Kadenbach nicht entkräften. Freund, Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie, sagt: "Canete hat sich als Umweltminister in Spanien nicht genügend gegen Fracking zur Wehr gesetzt, außerdem war er Miteigentümer der Ölfirmen Petrologis und Ducar. Im Hearing hat er zwar darauf hingewiesen, dass weder seine Söhne noch seine Frau die von ihm kürzlich abgegebenen Beteiligungen übernommen haben. Seinen Schwager erwähnt er dabei aber mit keinem Wort." ****

Karin Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, hat diese Woche das Manifesto "#StopCanete" unterstützt. "Es ist nur sehr schwer vorstellbar, wie er als Klima- und Energiekommissar die ambitionierten europäischen Ziele erreichen will und wird, wenn doch seine ganze Vergangenheit auf eine andere politische Ausrichtung zeigt. Zudem lassen sich für mich die getätigten frauenfeindlichen Aussagen auch nicht mit einer einfachen Entschuldigung entkräften", so Kadenbach. Nach einer verlorenen TV-Debatte rechtfertigte sich Canete wie folgt: Wenn man Frauen seine intellektuelle Überlegenheit spüren lasse, gerate man in den Verdacht des "Machismus". (Schluss) sc/mp

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