FPÖ-Deimek: Sozialistische Jugend gegen Markus Vogl?

Steht Revolte ins Haus?

Wien (OTS) - "In Steyr beginnt dem sozialdemokratischen Nationalratsabgeordneten Markus Vogl langsam etwas rauer Wind ins Gesicht zu blasen. Vogl hat es nicht geschafft, sich in Sachen Russland-Sanktionen von der Parteilinie zu emanzipieren. Jetzt droht Vogl zudem seitens der Sozialistischen Jugend unter parteiinternen Beschuss zu geraten", erklärt der Steyrer FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek.

Die Sozialistische Jugend Österreichs sei in einer offiziellen Pressemeldung hart mit dem außenpolitischen Kurs von Bundeskanzler Werner Faymann ins Gericht gegangen. Einerseits würden Gräueltaten ukrainischer Rebellen thematisiert. Doch auch von den Wirtschaftssanktionen gegen Russland distanziere sich die rote Jugendorganisation. "Markus Vogl hat offenkundig den Kontakt zur Parteibasis verloren", vermutet Deimek. "Als Parlamentarier und MAN-Betriebsrat hat er in der Causa MAN jedenfalls völlig versagt. Anstatt in ohnehin bereits schwierigen Zeiten vor den Sanktionen zu warnen, hat Vogl geschwiegen", attestiert Deimek Vogl ein bemerkenswertes Mandatsverständnis. "Steyr verfügt über eine starke SJ. Da würde es mich nicht wundern, wenn dem linientreuen Herrn Vogl bald eine Revolte ins Haus steht", schließt Deimek parteiinterne Probleme rund um seinen roten Kollegen nicht aus.

"Wir Freiheitliche wollen Arbeitsplätze sichern. In diesem Punkt freut es mich, der Steyrer Sozialistischen Jugend sachliche Zusammenarbeit anbieten zu dürfen: Wenn es Euch ernst mit unseren Arbeitern ist, dann freue ich mich über ein Zweckbündnis im Dienste der Menschen", erklärt Deimek.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002