"KURIER" - Schirnhofer sperrt seine eigenen Filialen wieder zu

Rückzug aus Zielpunkt-Feinkosttheken noch vor Ende November

Wien (OTS) - Der steirische Fleisch- und Wurstwarenproduzent Schirnhofer hat seine letzten eigenen Feinkost- und Imbisslokale geschlossen. "Das System ist wirtschaftlich gefloppt", sagt Firmeneigentümer Karl Schirnhofer im KURIER-Interview. Christian Laschet, der Anfang des Jahres wieder von Karl Schirnhofer an der Unternehmensspitze abgelöst wurde, hatte bis zu 50 eigene Filialen angekündigt. Schirnhofer: "Wir hatten sechs Standorte, haben die letzten aber vergangenes Wochenende zugesperrt."

Zudem werden die Feinkosttheken in den Zielpunkt-Filialen zügiger als geplant an den neuen Zielpunkt-Eigentümer Pfeiffer übergeben. Aktuell sind noch 60 der einst 254 Shop-in-Shop-Kooperationen aufrecht. Schirnhofer: "Jede Woche übergeben wir acht Filialen an Pfeiffer. Ende November sind wir als Filialist Geschichte." In der Folge wird der Unternehmensumsatz im laufenden Geschäftsjahr auf 155 Millionen Euro sinken - nach zuletzt 195 Millionen Euro.

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