JG-Kucharowits zu Kindergeld: Stärkere Väterbeteiligung und kürzere Bezugsdauer müssen das Ziel sein

Forderung nach Rechtsanspruch für Kindergartenplatz und bezahlten Papa-Monat

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des heutigen Starts der Verhandlungen zum Kinderbetreuungsgeldkonto bekräftigte JG-Vorsitzende Katharina Kucharowits erneut ihre Forderungen nach einem bezahlten Papamonat und der Streichung der längsten Variante des Kindebetreuungsgelds. "Job und Kind muss endlich lebbar sein", so Kucharowits gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Wir müssen die Lebensrealitäten junger Eltern ernst nehmen. Junge Väter wollen in Karenz gehen", ist sich Kucharowits sicher. Die Verankerung des Rechtsanspruchs auf einen bezahlten Papa-Monat wäre ein starkes Zeichen für mehr Väterbeteiligung in der Kindererziehung. Außerdem würde es nicht nur den Anreiz für Männer erhöhen, danach auch eine Zeit bei ihren Kindern zu bleiben, sondern die gesellschaftliche Akzeptanz von Männern in Karenz stärken.****

Ebenso überfällig sei laut Kucharowits die Streichung der längsten Bezugsvariante des Kinderbetreuungsgeldes von 30+6 Monaten. "Für einen Elternteil, der zweieinhalb Jahre daheim bleibt, ist es so gut wie unmöglich, ohne Verluste wieder im Berufsleben Fuß zu fassen", sagt Kucharowits.

Es wurde ja bereits angekündigt, dass durch die Einführung des Kinderbetreuungsgeldkontos die verschiedenen Varianten flexibilisiert werden sollen. "Die Flexibilisierung darf aber nicht zu Lasten der Frauen gehen, sondern eine gerechtere Aufteilung der Karenzzeiten muss gefördert werden", fordert Kucharowits. Im Zuge dessen sollte nach Meinung Kucharowits' auch die Bezugsdauer reduziert werden und stattdessen der Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen forciert und darauffolgend ein Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz Realität werden. (Schluss) sc/ah/mp

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