Vana zu Hearing Cretu: "Auf Vorgänger-Linie, aber wenig Konkretes"

Grüne werden Cretu bei Klimaschutz und öffentlichen Dienstleistungen fordern wie unterstützen

Brüssel/Wien (OTS) - "Corina Cretu wird die Linie ihres Vorgängers Johannes Hahn als Kommissarin für Regionalpolitik fortsetzen. Das ist der prägende Eindruck, den Cretu bei ihrem Hearing hinterlassen hat. Das ist kein Nachteil, wobei es sicher wünschenswert gewesen wäre, wenn eine starke wie eigenständige Kandidatin für dieses wichtige Ressort aufgestellt worden wäre. Einen durchaus positiven Eindruck hat sie in ihrem Augenmerk auf die Bedeutung der Städte sowie beim Gender Mainstreaming gemacht, enttäuschend war sie bei ihrer Positionierung für Klimaschutz und öffentlichen Dienstleistungen. Da schiebt sie die Verantwortung zu sehr auf die Mitgliedstaaten, ohne auf die treibende Rolle der Kommission bei Liberalisierungen und die Strukturfonds betreffend einzugehen. Das Europaparlament und insbesondere wir Grüne werden Cretu sicherlich in zahlreichen uns wichtigen Punkten stärken müssen - vor allem gegenüber Kommissions-KollegInnen, für die Nachhaltigkeit oder Frauenpolitik wenig bis gar keine Rolle spielen", kommentiert Monika Vana, Grüne Europa-Abgeordnete und Mitglied im Regionalausschuss (REGI) des Europaparlaments, das heutige Hearing der designierten Kommissarin für Regionalpolitik Corina Cretu.

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